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Frank M., am 15.2. 2020 um 11:14:26 Uhr
psychiatrie

Als Kommentar zu dem Beitrag der Sozialpädagogin Roswitha R.
Die Bedenken,die Roswitha bezüglich des Themas Gehorsam als Mainstream gerade aus dem psychiatrischen Lager äußert,kann ich nur unterschreiben.In den Medien finden sich Beiträge eines Psychiaters namens Bonelli,desssen Beiträge ich bis dato immer recht spannend und fundiert empfand.Um so erstaunter war ich,das dieser Mann plötzlich dem Gehorsam als einer notwendigen Tugend huldigt.In klassischer philosophischer wie auch psychologischer Tradition stelle ich hier die Frage:cui bono - wem nützt es?
Sicher nicht den Menschen,die eine eigene kritische und wertende Persönlichkeit entwickeln sollen und wollen.Wem also dann? oder macht es die Behandlung von PatientInnen leichter,wenn ein » Behandlungsgehorsam« vorliegt?Wenn weniger hinterfragt wird?



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