Meine Eltern hatten die Angewohnheit meine alten kaputten,durchgerutschten Kniebundlederhosen oder kurzen Lederhosen im Herbst im Garten mit anderen Gartenabfällen und anderen Dingen zu verbrennen. Damit die alten Krachledernen besser brannten wurden die Ledernen vorher mit etwas Spiritus übergossen auf einen Stock aufgespietzt und ins bereits brennende loderne Feuer gehalten. Meist mit dem Lederhosenpo nach unten gerichtet. Sofort stand die alte Lederhose in Flammen und die Flammen leckten an der Lederhose die sich unter der Hitze und dem Feuer zusammenzog und versuchte dem Feuertot irgendwie standzuhalten. Aber sie dickeren Lederteile wie der Lederhosenlatz und die Lederhosenseitentaschen waren waren der andauerenden Hitze und Feuerflammen nicht mehr gewaschsen und die brennende Lederhose viel nach einiger Zeit total zu einem stickendem qualmenden Lederkäul zusammen. Ich habe immer fazinierend und dennoch voller Entsetzen diesem qualvollem Feuertot meiner Lederhosen zugeschaut und mich daran erinnert wie die jeweiligen Ledernen mir in Notsituationen beigestanden haben. Auch heute verbrenne ich die Lederhosen immer noch nicht mehr vom Schuster repariert werden eigenhändig damit keiner nach mir mit diesen Lederhosen noch etwas kann die Empfindungen sind aber immer noch die gleichen wie früher als Kind und Jugendlicher.