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Cedric Deberché schrieb am 30.12. 2005 um 23:53:13 Uhr über

DasFüllhornDesEwigenErbrechens

Der Storch staunte, was das Häschen alles erlebt hatte und sagte mit seiner Klapperstimme: »Schrecklich, schrecklich! Aber es ist gut, wenn man Freunde hat, die zur rechten Zeit am rechten Ort sind. Ohne Frau Mausepiep hätte dich der Bauer an den Zirkus verkauft. Die Rabenbrüder haben dich aus den Krallen des Raubvogels gerettet und ohne mich wärst du jämmerlich im Teich ertrunken. Häschen, ich glaube du hast einen Schutzengel.« Der Storch hielt seinen langen, roten Schnabel in die Höhe – klapp, klapp: »Die Schlappohren, die kenne ich. Sie wohnen am Wäldchen. Aber sei auf der Hut, der Fuchs schleicht dort herum. Er ist listig und schlau, ihm ist nicht zu trauen. Kleine Hasen frisst er besonders gern. Wenn du ihn siehst, dann lauf‘ so schnell du kannst davon, sonst bist du verloren!«
Das blaue Häschen bedankte sich beim Storch und dachte: »Warum sollte mich der Fuchs fressen - der schöne Rotfuchs, der neben mir im Spielzeugregal saß, tat mir doch auch nichts.«
Der Kolkrabe brachte sein schwarzes Gefieder in Ordnung und krächzte:
»Auf geht‘s Häschen, bis zum Wäldchen ist es nicht mehr weit!«
»Ade, lieber Storch und danke, dass du mich aus dem Teich gefischt hast«, rief das blaue Häschen. Dann schaute es nach dem Raben und hoppelte über die Weide.


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