|
Ich weiß nicht mehr, wo ich das herhab, aber:
Die Zeit ist deshalb erfunden worden, damit nicht alles gleichzeitig passiert.
Nun ist diese Formulierung aber eine Schleife in sich, denn gäbe es keine Zeit, könnte man »gleichzeitig« auch nicht definieren.
Aber wie nutzt man die Zeit am besten?
Nulltens: Das Zeitempfinden des Menschen ist individuell. Man kann die Zeit messen, hat aber keine Aussage darüber, als wielange man etwas empfunden hat. Die Frage bezieht sich jedoch auf den hinterbliebenen Eindruck.
Erstens: Die Zeit vergeht schneller, wenn man mit Dingen beschäftigt ist, die Spaß machen. Feiern, lieben, Sport treiben, auch interessante Arbeit tun.
Zweitens: Sie vergeht langsam, wenn man sich mit etwas beschäftigen muß, das lästig, unerwünscht oder schmezvoll ist. Krankheiten, Fließbandarbeit, Gespräche mit dem Chef, Schmerz.
Das sieht nach einer Extremwertaufgabe aus: so viel Zeit wie möglich zu erhaschen bei so wenig Leiden wie nötig.
|