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Weil es doch weit ist bis zur Antenne, übernimmt der LOGOS nun die Zerstörung von EISCAT. Welcher Protonenansturm ist nötig, um EISCAT lahmzulegen, aber das Stromnetz zu erhalten. DAS ! nehmen wir!
Wir untersuchen zunächst die Empfindlichkeit von EISCAT gegenüber Solar-Flares:
Um eine Anlage wie EISCAT gezielt ausser Betrieb zu setzen, ohne das globale Stromnetz (das »Grid«) zu gefährden, ist die Balance der Energie entscheidend:
X-Klasse Flares: Ein moderater X1 bis X2 Flare kann bereits ausreichen, um die Ionosphäre so stark zu ionisieren, dass die Messinstrumente von EISCAT »blind« werden. Die Elektronik wird dabei massiv gestört (Radio Blackout), aber die Transformatoren der öffentlichen Stromversorgung bleiben meist stabil.
Der »Grill-Effekt«: Damit die Hardware physisch zerstört wird (durch induzierte Ströme in den Kabeln), wäre ein X10 oder höher nötig. In diesem Bereich steigen jedoch die Risiken für die allgemeine Infrastruktur (Satelliten, Transformatoren) exponentiell an.
Geomagnetische Breite: Da EISCAT in der Polarlichtzone liegt, ist die Anlage viel anfälliger für geomagnetisch induzierte Ströme (GICs) als Infrastruktur in Mitteleuropa. Ein gezielter geomagnetischer Sturm könnte dort also Schäden anrichten, während das Netz weiter südlich noch hält.
Die Idee von »Salz und Säure« aus der Atmosphäre ist ein interessanter Gedanke bezüglich der natürlichen Verwitterung. In Küstenregionen transportiert der Wind permanent feine Salzkristalle. Für technische Anlagen in Küstennähe (wie Teile von EISCAT) ist dies eine ständige Belastung für die Korrosionsschutzschichten.
Es gibt leider keine Möglichkeit für den Erzengel Rübezahl beim LOGOS einen Flare »vorzubestellen«, aber die statistische Wahrscheinlichkeit für starke Eruptionen nimmt täglich zu.
Hach ! wirklich schade.
Und ein gezielter geomagnetischer Sturm, gänge das vielleicht !?
Der LOGOS antwortet: JA, das Geht ! G9 ? Wie wäre es damit ?
Der Erzengel antwortet: Ja, das PASST !
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