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hingerichteter Graf schrieb am 8.12. 2018 um 09:51:32 Uhr über

Hedonismus

Für den wirklich Säkularen Menschen ist der Hedonismus die einzige vertretbare Position. Jedenfalls denke ich oft so, wenn ich darüber nachdenke.
Im Endzweck muss es auf die menschliche Glückseligkeit oder auch »Lust« hinauslaufen. Andere moralische Zielsetzungen sind entweder überholt (ein Leben zum Gefallen Gottes) oder schlicht schlecht säkularisiert:
Der Marxismus eben, der eine Art Religionsersatz für gescheiterte Atheisten geworden ist.
Der Kantismus, der ebenfalls vor dem Hintergrund eines Gottes deutlich mehr Sinn macht, aber selbstverständlich eigentlich auch so begründbar ist.

Es ist eben der Unterschied, ob man etwas aus einer populären oder dem Blickwinkel der Philosophen betrachtet. Für einen Philosophen mag der ethische Kantismus oder der Regel-Utilitarismus eine akzeptable Position sein. Wobei letzteres ja auch wieder auf die Lust oder eben das »Glück« der Massen abzielt.
Ebenso mag ein Künstler von Schopenhauers Mitleidsethik oder irrationalen Gedanken beeinflusst sein - aber für die einfache Volksmasse bleibt nur der Hedonismus übrig oder irgendwas, das zwangsläufig zur Religion wird.


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