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wuming schrieb am 29.3. 2010 um 03:33:10 Uhr über

Informatiker


Arthur John Robin Gorell Milner FRS FRSE (* 13. Januar 1934 in Yealmpton bei Plymouth, † 20. März 2010) war ein britischer Informatiker und Professor emeritus der Informatik an der Universität Cambridge.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Biographie
2 Einzelnachweise
3 Literatur
4 Weblinks


Biographie [Bearbeiten]
Milner besuchte ab 1947 als Stipendiat Eton College. Anschließend absolvierte er seinem Militärdienst bei den Royal Engineers und studierte dann Mathematik am Kings College der Universität Cambridge. Im Jahre 1957 erhielt er seinen B.A. und arbeitete zunächst als Schullehrer im Fach Mathematik an der Marylebone Grammar School, dann ab 1960 als Programmierer bei Ferranti, wo er sich um die Programmbibliothek des Sirius Computers kümmerte.

1963 wurde er an die City University in London berufen. Es folgten Forschungstätigkeiten an der University of Wales, Stanford University und seit 1973 der Universität Edinburgh. Er kehrte 1995 an die Universität Cambridge zurück, als Leiter des Computer Laboratory, von dem er sich schrittweise zurückzog.

Er wurde 1988 zum Mitglied („Fellow“) der Royal Society ernannt und erhielt 1991 den ACM Turing-Preis.

Milner erhielt den Turing-Preis für drei große Beiträge zur Informatik:

Er entwickelte LCF, eines der ersten Werkzeuge zum automatischen Beweisen.
Die Programmiersprache, die er für die Realisierung von LCF entwickelte, ML, war die erste Sprache mit polymorpher Typinferenz und typsicherer Ausnahmebehandlung.
In einem ganz anderen Bereich entwickelte Milner eine Theorie zur Analyse nebenläufiger Systeme, den Kalkül kommunizierender Systeme (CCS) und seinen Nachfolger, den pi-Kalkül.
1994 erhielt er den Friedrich L. Bauer-Preis und 2005 erhielt er den EATCS-Award.

Am 20. März 2010 starb Robin Milner in Cambridge, UK[1].

Einzelnachweise [Bearbeiten]
Mitteilung auf der Mailingliste der Universität
Literatur [Bearbeiten]
Proof, Language, and Interaction: Essays in Honour of Robin Milner, herausgegeben von Gordon Plotkin, Colin Stirling und Mads Tofte. The MIT Press, 2000. ISBN 0-262-16188-5. Ein Milner gewidmetes Informatikbuch, welches viele Bereiche seines Werks abdeckt.
Weblinks [Bearbeiten]
Milners Cambridge-Webpräsenz (englisch)
Ein Interview mit Robin Milner von Martin Berger, 3. September 2003 (englisch)
Eine Rezension von Proof, Language, and Interaction (englisch)
Eine kurze Biographie und Rede von Robin Milner (englisch)
Bild des Ferranti Sirius Minicomputers (englisch)
Normdaten: Personennamendatei (PND): 128466081 | Library of Congress Control Number (LCCN): n 79133739
Personendaten
NAME Milner, Robin
KURZBESCHREIBUNG britischer Informatiker
GEBURTSDATUM 13. Januar 1934
GEBURTSORT Plymouth

Vonhttp://de.wikipedia.org/wiki/Robin_Milner“
Kategorien: Informatiker | Turing-Preisträger | Brite | Geboren 1934 | Gestorben 2010 | Mann


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