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abbeerrrrtüonski schrieb am 24.10. 2026 um 23:51:47 Uhr über

Meer

Am Meer.
Die Wellen. Die Brise. Es stinkt.
Die Blaualge vermehrt sich, die Hitze. Klimawandel? Aber Klima war immer, sagt der Volksmund. Vox populi, vox irratio. Das Auto schleudert den CO2, brachte uns zum Meer, um uns das Meer zu entreisen.
Siehe die Quellen, hirnlos. Hirnlos sind wir.

Am Meer gehen die Leute. Auf Sylt sind keine jungen Menschen, Status. Doch für wen.
Status ist langweilig.

Das Meer ist uferlos. Jeder Strand ist eine Illusion, in Ebbe weit am Horizont, bei Flut vor meinen Füßen. Ich habe gelernt: Mondziehung ist das Spiel von Flutebbe, das ewige Vorstürmen und Abziehen der Untiefen. Denn, um den gemeinsamen Masseschwerpunkt, nicht um den geometrischen Mittelpunkt kreisen sie. Und nicht in Kreisen.
Blick auf den Dünen. Alle Abstraktion verliert sich gegen die Andeutung der Unendlichkeit.
Sonnenbrand. Langeweile.
Es wird kalt. Der Geschmack von Salz durchdringt mich.


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