Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 256, davon 253 (98,83%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 78 positiv bewertete (30,47%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 12.5. 1999 um 14:59:58 Uhr schrieb
arzi über Meer
Der neuste Text am 16.1. 2024 um 12:11:04 Uhr schrieb
gerhard über Meer
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am 24.9. 2013 um 15:24:13 Uhr schrieb
Andreas über Meer

am 11.3. 2003 um 21:25:39 Uhr schrieb
Johnny Staloon über Meer

am 3.9. 2011 um 17:42:37 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Meer

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Meer«

original.psychodad@gmx.de schrieb am 18.7. 2006 um 21:04:24 Uhr zu

Meer

Bewertung: 7 Punkt(e)

Meer

Verlaufend im Wasser
Der samtweiche Sand
Die unendliche Weite
In Tiefe und Breite
Ich will sie verstehen
- Ein erhabenes Land

Zutiefst aufgewühlt
Mein suchendes Leben
Sein verschlingendes Sein
Die Sehnsucht als Pein
Meine Seele umspült
- So wächst mein Bestreben

Eine blutjunge Welle
Spielt an meinen Füßen
Erfrischende Kühle
Weckt neue Gefühle
Mit rasender Schnelle
- Sie will mich begrüßen

Das ruhige Versinken
In die kristallklare Welt
Sie beschützt ihre Lieben
Gibt ewigen Frieden
Ich möchte sie trinken
- Und dass sie mich behält

Die Gelegenheit fassen
Mich in die Tiefe begeben
Fort ist jedes Flehen
Ein Ende zu sehen
Sieh die Sonne verblassen
- Und mit ihr mein Leben

(01.2001)

sonic schrieb am 12.2. 2000 um 00:14:39 Uhr zu

Meer

Bewertung: 6 Punkt(e)

Am Meeresufer sitzen Nixen und plantschen im seichten Wasser. Sie spielen mit den Wellen und bringen unschuldige Matrosen um den Verstand. Ach wäre ich doch ein Matrose an jenem Strand und könnte ihrem lieblichen Gesang lauschen! Für die Liebe einer Nixe gäbe ich mein Hab und Gut, meine Seele würde ich dem Teufel verkaufen und meinen Namen in den Wind schreien. Wo ist die Nixe, die sagt, »komm mit mir mit«, deren Blick keinen Widerspruch duldet und deren Nähe Erlösung verspricht. Und wenn die Nixe weint, dann entsteht irgendwo ein neuer Ozean oder zumindest fliesst ein neuer Strom durch ein vertrocknetes Herz. Nixe, komm und nimm mich mit. Wo wartest du? Wie kann ich den Strand finden, an dem du mit deinen Freundinnen spielst und lachst? Wo du sehnsüchtig in die Weite schaust und dabei ein Schiff zum Sinken bringst. Ach wäre ich Kapitän und könnte ich zu deinen Wassern segeln, ich wäre gestern schon unterwegs. Doch vielleicht finde ich dich eines Tages im Gewirr der Großstadt, an Land gespült von einer Welle und mit deinem Nixen-schwanz im Wasser spielend.

brad bit schrieb am 13.10. 2000 um 01:48:13 Uhr zu

Meer

Bewertung: 3 Punkt(e)

wasser wasser wasser wasser wasser wasser wasser wasser wasser wasser salz salz salz salz salz salz salz salz salz fische fische fische fische fische fische fische meer meer meer meer meer meer meer meer meer und ein boot, mit einem segel und einem segler. vielleicht auch eine flasche grog, aber nicht mehr.

feirefitz schrieb am 16.7. 2002 um 12:34:03 Uhr zu

Meer

Bewertung: 3 Punkt(e)

Uraltes Wehn vom Meer,
Meerwind bei Nacht:
du kommst zu keinem her;
wenn einer wacht,
so muß er sehn, wie er
dich übersteht:
uraltes Wehn vom Meer
welches weht
nur wie für Ur-Gestein,
lauter Raum
reißend von weit herein...


O wie fühlt dich ein
treibender Feigenbaum
oben im Mondschein.

[Rainer Maria Rilke]

Transfabe schrieb am 1.9. 2000 um 21:47:45 Uhr zu

Meer

Bewertung: 3 Punkt(e)

Der Simulation kann man jene Dinge entziehen, die das Eigentliche verunreinigen, dem Strand die Hundescheiße, der Sonne den Brand und dem Postkoitus den Sand. Auch das Meer wäre stets wie Flipper es sich wünscht.

www.fabianwilliges.de schrieb am 13.11. 2000 um 14:23:17 Uhr zu

Meer

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der Kapitän steht an der Spiere
das Fernrohr in gebräunter Hand
dem schwarz gelockten Passagiere
hat er den Rücken zugewandt
nach einem Wolkenstreif in Sinnen
die beiden wie zwei Pfeiler sehn
der Fremde fragt: was braut da drinnen?
Der Teufel, brummt der Kapitän.

Da hebt aus morschen Balken Trümmern
ein Kranker seine feuchte Stirn
des Äthers Blau, der See geflimmer
ach, alles quält sein fiebernd Hirn
er läßt die Blicke schwer und düster
entlang dem harten Pfüle gehn
die eingegrabnen Worte liest er:
Batavia 510

Sensano schrieb am 28.2. 2001 um 12:43:30 Uhr zu

Meer

Bewertung: 4 Punkt(e)

Zufluchtsort der Seele.
Das beständige Auf und Ab der Wellen,
die unendliche Weite -
darauf zu sehen hilft mir
loszulassen.
Das Leben ist ein ewiges Werden und Vergehen -
nichts Festzuhaltendes.

rob mai schrieb am 26.4. 2000 um 04:33:20 Uhr zu

Meer

Bewertung: 4 Punkt(e)

Die Touries, die nicht wissen, wo sie baden sollen, sammeln derweil am Strand Olivine. Gebückt stolpern sie dahin, als würden sie den kleinen Zeiger ihrer Uhr suchen. Nur gibt es dort kaum welche, wenn überhaupt, dann sind die grünen Steinchen so gross wie ein Stecknadelkopf.

aka schrieb am 28.9. 2001 um 21:28:00 Uhr zu

Meer

Bewertung: 2 Punkt(e)

Meeresmittag

Mit breitschleimigen Zungen, wiederkäuend
Unter dem Bauch von Tang,
Schrubbt sich das Meer
Gegen den Strand; und Tante Olga
Mit ihrer Haarterrine, die in vernichtender Stille
Auf dem Schwanenhals balanciert,
Ruht in Heimlichkeit entkleidet
Mit einem kleinen Reisigfeuer im Schoss.

Die strahlende Sonne wird zurückgeworfen
In die Herden von weidenden
Kahlköpfigen Maneten mit Vollbart.
Und ausgespien
Weit draussen
Beim Schaum der Landspitze
Baumelt der Wolkenkratzerzahnstocher
Der Rettungsstation
Wie ein windangenagter
Anbindepflock für Gefühle.

Ragnar Thoursie

aus dem Schwedischen übertragen von Nelly Sachs

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