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gerichteter Graf, am 4.2. 2010 um 12:02:21 Uhr
bundeskanzler

Predigt heute auch nicht mehr von der Kanzeln, sondern moderiert allenfalls noch die Ergüsse ihrer Kollegen. Ja, »ihrer« Kollegen, denn eine feminine Form von »Bundeskanzler« gibt es nicht, vielmehr sei »Bundeskanzler« neutral, wie »Kaufmann« oder »Wahlmänner«.

Auch, wenn das im ernsten Moment irgendwie komisch wirkt halte ich diese sprachliche Regelung für besonders treffend, die Bildung von sowas wie »BundeskanzlerInnen« oder »Bundeskanzler(inhätte ich auch als hässlich empfunden. Es passt sprachlich nicht, aber vor allem, weil damit dann immer von Bundeskanzlerinnen und -kanzlern gesprochen werden müsste und »Bundeskanzler« immer nur die Männer diesen Postens bezeichnet hätten. Dann hätten wir immernoch erst 7 Kanzler dieser Republik und eine Kanzlerin. Der einzige Nachteil an der Regelung ist, dass die »Freu Bundeskanzler« auch mit »Bundeskanzlerin« bezeichnet werden kann, was dann eindeutig nur die Frauen meint und sie herausstellt. Um nicht diskriminierend zu sein, sollte auch diese Bezeichnung als neutrum aufgefasst werden!
Also auch »Bundeskanzlerin Schröder/Kohl/Schmidt/usw.«.


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