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Eine nette junge Praktikantin,die in einem Pflegeheim gerade begonnen hat, sieht auf einem
Stuhl ein Mädchen,das sehr verzagt aussieht -und weint. »Hallo! Ich heiße Tina,du kannst gern «Du"
zu mir sagen. Möchtest du mir sagen,was los ist?"
"Äh, ich bin Sonja Berger, mein linkes Bein ist
kürzer, auf einem Auge seh ich sehr schlecht,und
rechts bin ich taub. Ich hör furchtbar oft,ich
wäre nicht normal.» «OOh! Ich hab eine leichte
psychische »Beeinträchtigung«, aber als ich selbst
hier Patientin war, hat sich eine Mitarbeiterin
enorm gut um mich gekümmert. Dann habe ich Sozialpädagogik studiert - und mir vorgenommen,
SELBST hier zu arbeiten".
Tina nimmt Sonja an einer Hand,und beide gehen
zur Sekretärin des Heimes: "Grüß Gott,ich bin
eine »frischgebackene«Praktikantin und habe gehört,daß Sonja hier Selbstvertrauen und Hilfe
braucht!" Die freundliche Sekretärin wird,versichert sie, mit dem Leiter des Heims
sprechen. Sonja freut sich,und ihr gesundes Auge
strahlt und leuchtet. Ab nun sieht sie Tina öfters,mal in der kl.Bücherei im Heim,mal im
Schwimmbecken im Keller,ein anderes Mal bei einem
Konzertbesuch und im Naturkundemuseum.
Das Mädchen wird zunehmend selbstbewußter:»Dankeschön!«
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