der theorie nach: gott schuf die welt aus einem runden, noch abstrakten und unkonkreten einerlei, machte den menschen wie den golem aus ton, die frau als beilage gleich dazu (ähnlich funktioniert noch heute die cornflakes-werbung - häretisch-dumme exegese, ich weiß), eine idylle insgesamt. die vertreibung aus dem paradies war da der formfehler, der konflikt, wie man ihn auch aus gzsz kennt, der aber eigentlich nur die story vorantreibt und zur letztlichen reinigung der heroen führt (auch wenn diese kaum, wie odysseus, größere und symbolische halbgöttertätigkeiten zu erledigen haben). soweit gottes theorie, die zu kritisieren sicherlich nicht meine aufgabe ist. es lässt sich nur beobachten, dass vieles nicht so funktioniert, wie es geplant war. oder zumindestens kann ich mir nicht vorstellen, dass es so geplant war. als gutes beispiel sei hier nur das merkwürdige verhalten und die unbändigen zweifel beim formulieren eines liebesbriefes genannt. in einer guten schöpfung wäre so etwas tabu.