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Christine schrieb am 18.6. 2020 um 21:49:14 Uhr über

Auschwitz

das androhen von gewalt ist schwer als solches zu erkennen, wenn es immanenter alltagsbestandteil ist. covid per se gilt nicht als drohung, nicht mal sein anzüchten im labor. bei hausordnungen ist das überschaubarer. gps-koordinaten auf totenscheinen könnten gewalt nachvollziehbar machen. mengele war da transparenter als viele es heute sind. da schwingen sich eher welche zum kronzeugen im mordprozess hoch als die drohung als solche im jeweiligen vorgehen wahrzunehmen. ein exkollege von mir verstieg sich bei hospitation sogar auf ein pseudoproblem: mehrere hatten seinen gegenüber vor ihm erlebt, aber anders reagiert als er erwartete, sodass er seinen handlungsspielraum künstlich einengte, um dem maßgeblichgen gruppendruck zu entsprechen, statt zu entschleunigen, zu recherchieren und seine erwartungen nachvollziehbar zu kommunizieren. fließband gibt es noch immer, auch ohne zentralisierte unterbringung. kronzeuge zu werden war vielleicht ein wichtiger schritt für ihn um sein rollenverständnis zu konkretisieren, sich abzugrenzen und dritte zu erreichen.


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