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Die Toiletten in der philologischen Bibliothek der Freien Universität Berlin sind Problembehaftet. Inwiefern? Wie der Interessierte wissen wird, handelt es sich bei dem Gebäude um eine nach außen lichte Glaskuppel, deren Zentrum aber von einem recht Massiven Treppenhaus aus Waschbeton eingenommen wird. Die Toiletten folgen nicht dem Prinzip das in der Sache sonst Anwendung findet, nämlich der Anordnung mehrerer Kubikel in einem größeren Raum, es handelt sich vielmehr um kleine Zellen, könnte man sagen, das Scheißhaus und das Pissoir sind also je eigene Räume, die jeweils ein wenig die Air einer Bunkertoilette ventilieren, und das in doppelter Hinsicht. Obwohl die Lüftug erstaunlich gut zu funktionieren scheint, bringt es die starke Frequenz mit sich, dass man oftmals, gerade beim Kacken, eine äußerst intensive Aura des vorigen Toilettenbesuchers wahr nimmt, man meint geradezu, die im Raum abgegebene Körperwärme spüren zu können, nein, man meint es nicht, man kann es.
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