Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Bedenklich«
Das Gift schrieb am 10.11. 2003 um 00:14:22 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Ich bin heute so dermaßen taub zwischen den Ohren, dass es schon bedenklich ist ... draußen ist es so stumpf wie hier drin, lockerer Dunst, das monotone Rauschen der Blechmonster, fahles Laternenlicht, flimmerndes Fernsehlicht, blaues Monitorbild, bitterer Biergeschmack, ein Odeur von Bong lässt sich nur schwerlich verleugnen ... (wenn man in Palästina lebt, kann in solchen Augenblicken durchaus ein Marschflugkörper einschlagen) ... aber wir sind hier nicht in Palästina oder Berkshire oder SouthCentral ... wir sind hier, am Nabel der Gräue und des Nebels ...
Und die Welt dreht sich weiter ...
Martin Heidegger schrieb am 10.11. 2003 um 00:20:47 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Was ist Denken?
In das, was Denken heißt, gelangen wir, wenn wir selber denken. Damit ein solcher Versuch glückt, müssen wir bereit sein, das Denken zu lernen. Sobald wir uns auf dieses Lernen einlassen, haben wir auch schon zugestanden, daß wir das Denken noch nicht vermögen... Denn wir vermögen nur das, was wir mögen.
Das Bedenklichste ist, daß wir noch nicht denken; immer noch nicht, obgleich der Weltzustand fortgesetzt bedenklicher wird.
Inter-esse heißt: unter und zwischen den Sachen sein, mitten in einer Sache stehen und bei ihr bleiben.
[Martin Heidegger: Was heißt Denken? Vorlesung Wintersemester 1951/52. Tübingen 1984]
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