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Lieber Johnny, ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Warten, suchen, verzweifeln? Ich war nicht mehr hier drin, ich will auch nicht mehr hier drin sein, aber Du bist weg und Du bleibst es. Ich warte auf Dich, und ich war in allem was ich diesbezüglich gesagt habe EINDEUTIG. Ich habe mich schon lange entschieden. Du wolltest nicht, dass ich mich von Dir lösen sollte, will ich auch nicht. Ich habe mich an Dich gebunden, aber Du bist verschwunden. DU bist gegangen. Ich muss und werde mich von so einigem lösen, und ich fange damit jetzt langsam an. Am Ende werde ich es hoffentlich geschafft haben, stärker aber einsam. Ich hatte Dich anders verstanden, aber vielleicht habe ich so vieles anders verstanden. Du wolltest mein Vertrauen - wofür? Es ist und wäre auch so schon alles schwierig, aber jetzt weiß ich langsam nicht mehr was Du meinst und willst. Ich vermisse Dich so sehr und ich warte, aber ich werde wohl anfangen müssen mein Leben selbst in die Hand zu nehmen, sonst zerbreche ich an der Realität. Es war so nah, das WIR, fast zum greifen. Amor fati, damit meintest Du nur ein »fast«? Ich habe Dir eine Brücke gebaut, sie ist sicher und stabil für einen Anfang. Ich vermisse Dich und meine Tage werden immer trauriger ... und ich auch. Deine Susi*****
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