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Freno d'Emergenza, am 27.4. 2014 um 13:55:10 Uhr
Wattenberg

Nur an einem Punkt war sich Wattenberg sehr mulmig vorgekommen, nämlich als einer der Kommissionsmitglieder - der vom Ministerium - Wattenberg fragte, wie er sich verhalten würde, wenn er - Wattenberg - erführe, daß sein - Wattenbergs - Geschäftsstellenbeamter schwul sei. Wattenbergs Antwort kam wie aus der Pistole geschossen: »Was soll ich mich da groß verhalten ? Sexualität ist Privatsache, egal ob homo- oder heterosexuell. Das spielt doch für die Arbeit überhaupt keine Rolle, finde ich ... etwas anderes kann nur gelten (auf diese Formulierung war Wattenberg stolz gewesen), wenn sich der Beamte im Rahmen seiner sexuellen Betätigung disziplinarrechtlich relevant verhält, also zum Beispiel Straftaten begeht. Dann ist der Schritt zum Disziplinarvorgesetzten allerdings wohl unvermeidlichAllerdings erinnerte sich Wattenberg sehr genau, daß ein leichter Anflug von Hitze über sein Gesicht gehuscht war. Er hoffte inständig, daß er nicht rot geworden wäre. Obschon er mit dem Thema gerechnet und sich vorbereitet hatte - es hatte ihn doch getroffen gehabt.


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