Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Aufklärung«
Rita schrieb am 9.2. 2014 um 10:35:16 Uhr zu
Bewertung: 10 Punkt(e)
Wir haben hier in unserer Kleinstadt eine Aufkläranlage.
Wohin mit den ganzen Schadstoffen?
Geniale Lösung: wir leiten alles ungefiltert ins Internet ab.
brüskierter Baron schrieb am 23.8. 2026 um 14:50:00 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Das deutsche Wort »Aufklärung« enthält schon das Wort »klar«. Aufklären kann man sich auch so vorstellen: Brauche eine Kanne schwarzen Tees. Sieh dir an, wie das Wasser sich mit Kontakt mit den Tee verfärbt, fast undurchsichtig wird; dann gibt einen oder zwei Spritzer Zitronensaft hinzu. Du wirst sehen, wie sich die Flüssigkeit aufklärt, wieder durchsichtig wird.
Die englischen oder französischen Wörter bezeichnen eher eine »Aufhellung«. Es ist für mich bezeichnend, dass das englische Wort »Enlightenment« auch für die buddhistische Erleuchtung verwendet wird.
Das französische Wort dagegen hat sogar eine noch fundamentalere Bedeutung. Es bezeichnet den »hellen Kopf« genauso wie der Fakt des Verständnisses oder der Erkenntnis.
Der Gegensatz zur Aufklärung ist daher nicht der Sophist, sondern der Obskurant. Also nicht die Person, die behauptet zu viel oder mit zu großer Sicherheit zu wissen, die eventuell einem Denkfehler unterliegt, sondern die Person, die wissentlich Dinge wieder »verdunkelt«.
Wir haben viele solcher praktizierender Obskuranten!
Der akademische Jargon ist ein mächtiges Beispiel. Fremdworte werden zum Teil auch benutzt, um Laien einzuschüchtern und die eigene Argumentation unzugänglich zu machen. Auch das Verweisen auf irgendwelche Referenzen in Form von Zitaten erfüllt diesen Zweck. Wer könnte in einer oralen oder virtuellen Diskussion schon eben irgendwelche Fachartikel oder ganze Bücher durchlesen?
Selbst das mathematische Bemühen um Präzision führt bisweilen zu unnötiger Komplexität.
humdinger schrieb am 15.9. 2014 um 09:56:36 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
KUNDSCHAFTERLIED (Euer Dienst ist die Aufklärung)
Euer Dienst ist die Aufklärung,
Namen bleiben geheim
Unauffällig die Leistungen,
Stets im Blickfeld der Feind
Das Gespräch mit Genossen,
viel zu selten daheim,
Für das Tragen der Orden
Bleibt oft nicht mehr die Zeit.
Wachsam sein, immerzu, - Wachsam sein!
Und das Herz ohne Ruh' - Wachsam sein!
Auch in friedlicher Zeit - Wachsam sein! - nie geschont.
Tschekisten, Beschützer des Friedens der Menschen,
Soldaten der unsichtbaren Front.
Selbst beim Lachen und Fröhlichsein
Bleibt die Sehnsucht sehr groß
Nach den Lieben zu Haus' ?
vielleicht einem Jungen.
Gar zu oft war der Abschied
Viel zu schnell, fast wortlos.
Nun summt Ihr beim Träumen
Die Lieder früher oft gesungen.
Jeder dieser Soldaten
Kämpft am Frontabschnitt allein
Und doch lernt jeder einzelne
Kraft der Vielen zu erkennen
Auf den Seiten im Buch des Ruhms
Werden die Namen sein,
All der Mutigen, die wir nicht,
Heute noch nicht nennen.
mir gefällt (einzig?) die Zeile vor »gar zu oft«.
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