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Ethelind schrieb am 14.5. 2005 um 12:04:34 Uhr über

Allein

Ich bin allein. Im Dunkel der Nacht betrachte ich die Sterne und stelle fest, wie mutlos ich bin. Vom Leben eingeschüchtert, laufe ich unsichtbar, klein und verloren durch mein Universum und rede auf den Mond ein, er möge doch kommen und mich mit seinem kühlen Licht zärtlich in den Schlaf streicheln, so wie Mütter es bei ihren fiebrigen Kindern tun.
Verlassenheit mischt sich mit Exzentrik und ängstlich schwimme ich zwischen den Menschen, immer auf der Suche nach Rettungsbooten.
Ich dachte früher, dass die Liebe ein solches Rettungsboot sei, doch der bittere Geschmack der Enttäuschung stieg mir in den Verstand und vergiftete mein Herz, was mich steif machte.
Und so blieb ich allein.



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