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Roswitha schrieb am 3.3. 2003 um 01:06:17 Uhr über

kinder



Zu »wozu sind kinder gutfällt mir was ein:
Kinder sind etwas wundervolles: Sie geben ultimative antworten auf die lästigen fragen: Warum bin ich auf dieser welt? Wo soll das ganze hingehen? Soll ich auf dieser welt bleiben? Warum stehe ich morgens auf? Was bleibt von mir wenn ich dereinst verfaule im sarg?
Und sie stellen neue interessante fragen, die einen in die lage bringen, dinge die man voll abgestumpft als selbsverständlichkeiten genommen hat, neu zu entdecken, auch die schönheit ganz einfacher dinge zu sehen, die man längst vergaß.

Kinder sind etwas grausames: aus ihrem grenzenlosen lebensnotwendigen egoismus fordern sie die komplette selbstaufgabe der eltern für ihre belange. Verweigern sich die eltern dieser forderung und nehmen sich das recht eine winzige art von daseinsberechtigung jenseits der kinder zu beanspruchen, fängt der kampf an. Und kinder entwickeln dabei erstaunliche energien und kreativität zur versklavung der eltern.

Kinder sind etwas unglaubliches: Egal was für ein arsch oder blödmann man ist, sie lieben und vertrauen einem bedingungslos. Ohne zeugnisse und referenzen einzuholen.
Sie bringen durch diesen absolut unverdienten vertrauensbonus, eltern die diesen erkannt haben, in die lage über sich selbst hinaus zu wachsen.

Pathetisch könnte ich noch hinzufügen »Ich liebe meine kinder« Aber da ich nicht reinhard may sondern eine thekenschlampe bin, lasse ich das.





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