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Quickie schrieb am 13.3. 2006 um 23:04:03 Uhr über

Gier

Gier. Mehr Wollen, immer mehr und mehr und mehr und mehr und immer mehr und ohne Ende immer mehr. Bis man dann zu viel hat. Und dann geht es einem schlecht. Und weil man das Gefühl, dass es einem schlecht geht nicht empfinden will, deswegen stürzt man sich in neuen berauschenden Konsum.
Ein Grundübel der Menschheit. Wie kann man es bei der Wurzel packen? Worin liegt seine Wurzel? Im Nicht-fühlen-Wollen. Wer nicht fühlen will, der muss konsumieren. Genau müsste man eigentlich sagen: die Wurzel der Gier besteht im Fehlen der Bereitschaft auch negative Gefühle zu empfinden, wahrzunehmen, zu durchleben. Wie kommt dem Menschen diese Bereitschaft abhanden? Sie kommt ihm abhanden, wenn er die Hoffnung darauf, dass negative Gefühle auch wieder enden, verloren hat. Die Vorstellung von nie endenden negativen Gefühlen - das kennen wir doch! Was ist das anderes als die Vorstellung von der Hölle!
Demnach ist es gerade die Höllenangst, die uns gierig werden lässt. Wer die Höllenangst in sich zu überwinden vermag, der vermag sich auch von der Gier zu befreien.
Die Überwindung der Höllenangst aber ist genau dies: die Überwindung der Befürchtung, dass negative Gefühle, die man empfindet, niemals aufhören werden. Der Schlüssel zur Überwindung aller Höllenangst und Gier ist daher ein ganz einfacher, schlichter, sehr bekannter Satz. Er lautet: Alles wird gut!


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