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Monsterfussel schrieb am 16.4. 2006 um 16:32:03 Uhr über

liebe

Das eigentliche Problem mit der Liebe ist, dass man sie nicht finden kann. Aber man wird wahnsinnig, weil man sie immer irgendwie sucht. Sie entwickelt sich nur von selbst - wie ein idividuum mit eigenem Willen. Um Liebe zu »verlieren« (das geht logischerweise auch nicht wenn man sie nicht finden kann eigentlich, oder?) braucht es nicht viel. Man muss ja nicht mal verlassen werden - man braucht nur Zeit und Scheuklappen und ZACK weg ist sie. Sich nach einer langen zeit einzugestehen das sie weg ist ist ganz schön hart, denn sie ist dann meist längst zur Droge geworden. Eine Droge von der man abhängig geworden ist und die dann verschwindet. Nicht mal geklaut oder aufgebraucht - einfach weg. Und mal eben zum Bahnhof und neue holen iss nicht. Das einzige was man machen kann ist weitersuchen und hoffen das man zwischen den ganzen metadonartigen Berührungsphasen irgendwann mal den Lebenszeitvorrat Superskunk findet. Aber der Mensch muss wohl noch gebacken werden.


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