Deismus
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Wenn ich an Deismus denke, dann kommt mir die Assoziation zum theologischen Rationalismus der Aufklärungsepoche wieder in den Sinn.
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Der Glaube an einen Gott hat gegenüber den Unglauben einen entscheidenden Vorteil: Es besteht zwischen Verstand und Welt eine Schlüssel-Schloß-Prinzip. Gott hat die Welt geschaffen, Gott hat den menschlichen Verstand (nach seinem Ebenbild) erschaffen, ergo wird uns unser Verstand schon nicht täuschen. Wenigstens nicht grundsätzlich.
Ein Gedanke, den Descartes, Nietzsche und neuerdings Alvin Plantinga aufschrieben.
Der überzeugte Deist weiß genauso wenig wie jeder andere, wie die Lösung aussieht. Er hat nur eine Gewissheit in in der Frage, OB es eine Lösung gibt.