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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 12.4. 2004 um 16:54:38 Uhr schrieb
mcnep über Heimorgel
Der neuste Text am 2.6. 2026 um 18:49:19 Uhr schrieb
Charlie über Heimorgel
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 14)

am 2.7. 2025 um 10:56:41 Uhr schrieb
Ludwig über Heimorgel

am 22.8. 2025 um 14:21:12 Uhr schrieb
Schmidt über Heimorgel

am 16.9. 2024 um 10:31:11 Uhr schrieb
Orgon über Heimorgel

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Heimorgel«

Das Gift schrieb am 12.4. 2004 um 21:45:19 Uhr zu

Heimorgel

Bewertung: 4 Punkt(e)

Selbstverständlich ist der Konzertbereich im großzügig geschnittenen Wintergarten von einem federleichten weißen Flügel bestimmt, auf dem apart jedes Mainstreams eine marmorne Büste ArthurSchopenhauers vorfindlich ist, die zu den Sitzgelegenheiten im südlichen Teil des Wintergartens ausgerichtet ist, wo auf dem Glastisch eine Leberwurststulle an Radieschen gereicht wird und eine hektisch wirkende Gestalt verkrampft in sein rot eingeschlagenes Notizbuch für in de facto Gewissheiten vermerkt, die sich um den schneeweißen Flügel, ArthurSchopenhauer und den Eidechsenkönig drehen ... und um den Knochenthron, uralt und silbern.

Conny van Haan schrieb am 31.7. 2005 um 20:00:14 Uhr zu

Heimorgel

Bewertung: 5 Punkt(e)

In braunen oder schwarzen Halbschuhen steckende Füße, die sittsam mit weißen Strümpfen umzogen sind, treten auf braune Basspedale - bisweilen auch auf schwarze - und tonieren im Wechsel den Bass zum Akkord. Die rechte Hand im Fluss und die Mimik - weiter oben im Gesicht - verspricht den Sinn nach Fröhlichkeit. Ich selbst in Hallen und in Stuben spielend, alleine unterhaltend, den Tanz eröffnend. Im Heim die Orgel? Für den Alleinunterhalter eher die Ausnahme.

ERICH KEMPER schrieb am 15.9. 2024 um 19:32:44 Uhr zu

Heimorgel

Bewertung: 4 Punkt(e)

WIR WOLLEN BEWEISE, KLARE BEWEISE!
WIR WOLLEN BEWEISE UND KEIN SCHANDDIKTAT!

WIR HABEN FRAGEN, TAUSENDE FRAGEN!

Yadgar schrieb am 30.5. 2005 um 11:32:52 Uhr zu

Heimorgel

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die Heimorgel - ich meine damit diese nußbaumfurnierten Musikmöbel für die untere Mittelschicht - hat natürlich ein hochgradig uncooles Image, was nicht nur an Zeitgenossen wie Franz Lambert liegt, sondern auch an den oft ziemlich dürftigen Klangeigenschaften dieser Geräte, vor allem, wenn es sich um italienische Billigfabrikate handelt. Heimorgeln gelten bis auf den heutigen Tag als musiktechnische Antimaterie, so gnadenlos out, dass von den ursprünglich Dutzenden Heimorgelherstellern eigentlich nur noch Yamaha, Roland und Wersi übriggeblieben sind, und deren heutige Orgeln sind strenggenommen zweimanualige Synthesizer mit Basspedalen.

Ganz anders hingegen die Hammondorgel (die *echte*, mit elektromagnetischer Tonerzeugung!): in den 80ern weitgehend von neumodischen Digitalkeyboards verdrängt, feierte sie in den 90ern ein großartiges Comeback in der »alternativen« und Retro-Rockmusik. Die Hammondorgel ist wirklich die Harley-Davidson unter den Musikinstrumenten, während Heimorgeln eher mit frisierten Malaguti-Choppern zu vergleichen sind...

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