Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 13, davon 13 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 5 positiv bewertete (38,46%)
Durchschnittliche Textlänge 210 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,692 Punkte, 3 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 27.1. 2001 um 13:44:40 Uhr schrieb
Shimamoto über Sorites-Paradoxa
Der neuste Text am 22.8. 2012 um 10:34:28 Uhr schrieb
baumhaus über Sorites-Paradoxa
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 3)

am 26.6. 2012 um 23:56:55 Uhr schrieb
baumhaus über Sorites-Paradoxa

am 17.5. 2004 um 01:12:46 Uhr schrieb
mcnep über Sorites-Paradoxa

am 22.8. 2012 um 10:34:28 Uhr schrieb
baumhaus über Sorites-Paradoxa

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Sorites-Paradoxa«

Shimamoto schrieb am 27.1. 2001 um 13:44:40 Uhr zu

Sorites-Paradoxa

Bewertung: 11 Punkt(e)

Paradoxa lassen sich systematisch in diverse Klassen einteilen, von denen eine wichtige die Klasse der Sorites-Paradoxa darstellt. Das Grundmuster, das in vielfältiger Variation auftritt, ist folgendes:

(1) Eine Menge Sand mit 1'000'000 Sandkörner ist ein Sandhaufen.
(2) Nimmt man von einem Sandhaufen ein Sandkorn weg, so bleibt es ein Sandhaufen.
-----------------------------------------------------------------------------
(3) Ein einzelnes Sandkorn ist ein Sandhaufen.

Wie immer bei Paradoxa sind die Prämissen (1), (2) hochgradig plausibel, wohingegen die Konklusion (3) unannehmbar erscheint.
Was tun? Eine Möglichkeit, mit Sorites-Paradoxa umzugehen, ist es, den Begriff der Penumbra (dt.: Halbschatten) einzuführen. Die Penumbra, obgleich selbst ein unscharfer Begriff, umfaßt diejenigen Sandmengen, die nicht so klar Sandhaufen oder Nicht-Sandhaufen sind; es ist der Übergangsbereich. Tritt man beim Vorgang des Sandkorn-Wegnehmens in die Penumbra ein, so beginnt sich die Eigenschaft Sandhaufen langsam zu zersetzen, bis sie sich (lange vor dem einzelnen Sandkorn) vollständig verliert. Formal geschieht dies, indem man Prämisse (2) entsprechend abändert, wobei sich an der Plausibilität nichts ändert.

Das Gift schrieb am 29.9. 2002 um 18:46:26 Uhr zu

Sorites-Paradoxa

Bewertung: 1 Punkt(e)

... und dabei erscheint mir dieses angebliche Sandhaufen-Paradoxon gar nicht mal so paradox, da ja der Begriff »Haufen« in keinster Weise irgendwie definiert ist. In diesem Sinne nimmt ein einzelnes Sandkorn gegenüber mehreren Sandkörnern durchaus die Position eines »Haufens« ein, da ja ein »Haufen« im benannten Paradoxon nicht durch das physikalische Vorhandensein mehrerer Sandkörner entsteht, sondern nur ein höchst schwammiger Begriff für eine ebenso schwammige Wahrnehmung ist.

mcnep schrieb am 26.6. 2009 um 14:06:11 Uhr zu

Sorites-Paradoxa

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ferner unter den am längsten nicht assoziierten Stichworten sind derzeit Hesiodos, sokratisieren und Myrte, was wieder mal augenfällig macht, dass altsprachliche Begriffe im Blaster eine schwer verkäufliche Ware sind.


Einige zufällige Stichwörter

leben-WennEsZuSpätIst
Erstellt am 22.12. 2002 um 20:19:07 Uhr von Bettina Beispiel, enthält 17 Texte

Unterhemd
Erstellt am 9.8. 2002 um 13:51:47 Uhr von Moon, enthält 15 Texte

Alke
Erstellt am 25.4. 2006 um 18:38:29 Uhr von wauz, enthält 3 Texte

Grafisch
Erstellt am 20.6. 2006 um 14:41:03 Uhr von platypus, enthält 2 Texte

Permanenttonometer
Erstellt am 9.1. 2018 um 16:00:57 Uhr von Christine, enthält 3 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0099 Sek.