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solarschule schrieb am 13.2. 2003 um 03:14:11 Uhr über

antikriegsgedichte

Wilhelm Lehmann (geb. 1882) Sinaida Rosen

AUF SOMMERLICHEM FRIEDHOF (1944) GEDICHT

In memoriam Oskar Loerke Was wissen wir noch
von den Schiffen in uns,
Der Fliegenschnäpper steinauf, steinab. die fahren
Der Rosenduft begräbt dein Grab. auf Blutozeanen
Es könnte nirgend stiller sein,
Der darin liegt, erschein, erschein! mit Frachten
aus Mond
Der Eisenhut blitzt blaues Licht. und aus Mitternacht
Komm, wisch den Schweiß mir vom Gesicht. und dem Segel
Der Tag ist süß und ladet ein, ichweißnichtwohin?
Noch einmal säßen wir zu zwein.
Es ist zu schwer,
Sirene heult, Geschützmaul bellt. im Krieg zu leben
Sie morden sich: es ist die Welt. und nur zu sehen
Komm nicht! Komm nicht! Laß mich allein, das Feld, das Haus.
Der Erdentag lädt nicht mehr ein.
Ins Qualenlose flohest du. Die Liebe wölbte uns
0 Grab, halt deine Tür fest zu! andere Weiten,

ein Mutterlancl
mit einem Mund ohne Tod.








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