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Pferdschaf, am 24.7. 2009 um 00:46:15 Uhr
Geschichte

Wenn man zuerst Märchen von Gebrüder Grimm erzählt,
und dann überleiten will im Geschichtsunterricht
auf Weltkriege, sollte der Tutor die Stunde beginnen mit der Erzählung :
»Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat
von Werner Holzwarth und Wolf Erlbruch.
Und dann erzählt ihr von Bush, von Hitler, von Stalin und Napoleon.
Erst bei Napoleon, da leuchten sie die kleinen Jungsaugen. Ist doch so. Ist schade.
In Zukunft wäre es besser, wir belassen es dabei,
nur noch darauf zu verweisen, dass es da mal
Krieg gab, wir schmücken Napoleon und verschweigen die anderen ein bischen. Nicht das wir sie untern Teppich kehren können, aber verstecken, sollten wir sie schon ein bischen vor der Jugend und dem
neuen Mensch. Und wen es dann ganz genau interessiert, der kann ja in der Bibliothek nachlesen gehen und sich durchschlagen durch den Dünnpfiff der Ahnen. Das ist eh eine Schlacht, die
heute kein einziger mehr nachvollziehen und so auch nicht mehr gewinnen kann.
Und dann die Gebrüder Grimm, als Gruselbonbon sozusagen. Der unerklärliche Krieg, er passt nicht mehr zum Mensch, dem Alten.


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