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Gott schuf Raum und Zeit, und siehe da, sie waren gut.
Gott schuf den Himmel und die Erde, und sie waren ebenfalls gut.
Gott schuf die Ozeane und das Festland, und sehet,... Ihr könnt es Euch denken: perfekt.
Gott schuf und schuf, und alles was er machte, war... klar: suuupi.
Für jemanden, der allmächtig und allwissend ist, kann das Leben ganz schön langweilig sein. Gott hätte noch milliarden Dinge schaffen können, ohne je glücklich werden zu können. Deshalb schuf Gott den Baum der Erkenntnis.
Ich denke, der erste, der von diesem Baum gegessen hat, war Gott selbst. Kurz darauf schuf er den Menschen, und siehe da, das Resultat war nicht gut, noch schlecht. Der Mensch war das erste in diesem Universum, was aus Gottes Sicht tatsächlich »interessant« war, ein Unsicherheitsfaktor, der der Allmächtigkeit Gottes eine (durchaus gewollte) Grenze verschaffte, eine Quelle nichtkalkulierbarer Entwicklungen, mit dem Ziel, die verdammte Perfektion aus der Welt zu bekommen. Hmm, ja. Das ist ihm wirklich perfekt gelungen...
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