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Christine, am 4.2. 2020 um 13:59:47 Uhr
Holocaustleugner

Reizwort für Langweiler, die nichts mit irgendeinem Vorher zu tun haben glauben und sich deshalb abzugrenzen versuchen. Indem man ein Verfahren ad absurdum führt, beweist man nur, dass man selbst absurd agiert. Der Erste, der sich über Dritte erhebt, wird der Letzte sein, der überlebt. So furchtbar es ist, so alltäglich bleibt es. Und wenn es nur ist, dass man beansprucht allein und vollständig über Deutungshoheiten zu verfügen und deshalb Debatten jeglicher Art ablehnen zu können. Der Zug des Lebens ist das, was ich am ehesten mit Auschwitz verbinde. Alles Andere müsste ich erst selbst erleben, um zu fühlen, wer da was wann wo wie von wem wollte, und Befürchtungen nachvollziehen zu können. Fürs PsychKG und nachfolgende neurochirurgische Interventionen gelang es mir passager. Dass Angst und Depression zwingende Folge der Wende 1989 für mich sein werden, war mir damals noch nicht so offensichtlich wie denen, die sich mit dem Fall der Mauer das Leben nahmen. Aber die waren offensichtlich näher am Geschehen dran als ich. Ich begreife nicht mal, warum ein Virus derart gepusht wird, dessen zu vermarktender Impfstoff schon sechs Monate alt ist. Dazu fehlt mir die notwendige Fröhlichkeit.


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