Der Ferrero-Konzern in Frankfurt/M. ist der neue Feind der Freiheit des Internets. Obwohl es die Perr-to-Peer-Software »Gnutella« jetzt schon seit Ewigkeiten im Netz gibt, klagt nun der Konzern gegen die Seite der Betreiber (auf der leider nichts mehr zu finden ist) www.gnutella.de. Gnutella ist ein dezentrales Netzwerk über das sich Daten aller Art durch User tauschen läßt - wie z.B. MP3-Dateien. Aufgrund der Dezentralität kann man Gnutella - anders als Napster - weder technisch noch juristisch attackieren. Denn jeder User ist Client und Server zugeleich. Die Frage bleibt, warum der Ferrero-Konzern (alle »Kinder«-Produkte, Milchschnitte, Nutella etc.) erst jetzt klagt. Und hier kommt Napster-Killer Bertelsmann ins Spiel: es wird gemunkelt, es gebe geheime Absprachen der beiden Großkonzerne. Ferrero's Image indes leidet ohnehin schon durch die CDU-Spendenafäre in Hessen. Dort spendete der Konzern über die gesamten 80er Jahre nämlich Millionen an die Hessen-CDU. Wer diesen Schmieren-Konzern nicht wieter unterstützen möchte und trotzdem auf Nutella nicht verzichten kann sei hier die Alternative ans Herz gelegt: Nudossi. Gescheitert ist der Konzern inwzischen mit seiner Klage zur Herausgabe der Domain www.kinder.at. Auf der Seite selbst gibt es mehr Informationen dazu. http://heise.de/tp/deutsch/inhalt/glosse/7041/1.html