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Betrachten wir die Reihe von Figuren mit teils clownesker Inkompetenz, die uns in den letzten Jahren zusammen mit dem jegliches Selbstvertrauen erschütternden Feststellung, qua Kollektivzugehörigkeit an der Akklamation selber mitgewirkt zu haben, präsentiert wurden, dann sticht nur eine einzige Figur hervor, die tragische Qualitäten hat: Merz.
Merz scheint von dem in seiner Unvorbelastetheit durchaus erstrebenswert wirkenden Vorhaben, die Bundesrepublik Deutschland retten zu wollen, beseelt. Die Rentenkrisen, die Wirtschaftkrise, selbst das urbane Interieur -- er sieht sie als Herausforderungen an, als Probleme, die durch gemeinsame Anstrengung gelöst werden müssen. Natürlich im Wissen, dass die Lösung solcher Probleme in der historischen Rückschau im Allgemeinen dem amtierenden Herrscher als Abbreviatur zugeschrieben wird.
Wir sehen wir vor uns das klassische tragische Motiv. Hybris auf der einen Seiten und anonyme Schicksalskräfte, die entschlossen sind, den gegen sie revoltierenden Heronen abzustrafen, auf der anderen Seite.
Würde das deutsche Volk einmal, in ferner, schon zur Ruhe gekommenen Zukunft freilich, ein Genius wie Shakespeare hervorbringen, diese Person könnte eine Trilogie über die tragische Geschichte des Merz schreiben. Unnötig hinzuzufügen, dass der Autor dieser Zeilen nicht mehr an solches Ingenium im Fall des mitteleuropäischen Bald-Wieder-Naturvolkes glaubt.
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