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joachim schrieb am 23.5. 2000 um 18:48:40 Uhr über

Demokratie

So wird eine bestimmte Staatsform genannt, in der Herrschaft nicht so sehr darauf beruht, dass die Vielen, die Untertanen, von einem oder einigen wenigen unterdrückt werden, sondern vielmehr darauf, dass sie sich selbst als Subjekte begreifen und sich so unterwerfen. Um das zu erklären: In einer Monarchie gibt es eine kleine Schicht, den Adel, der das Sagen hat, in erster Linie natürlich der König, aber auf irgendwen muss er sich ja stützen. Die anderen sind dann wie gesagt Untertanen und haben nichts zu melden. In der Demokratie hat dagegen jeder das Recht und fast möchte man sagen die Pflicht, nach seinem Glück zu streben. Dafür muss er/sie sich als Urheber seiner Entscheidungen und als seines Glückes Schmied begreifen, sonst wird er/sie bestenfalls Penner oder Sozialhilfeempfänger. Damit unterwirft man sich aber den Spielregeln, die besagen, dass jeder nach seinem Glück streben kann, aber nicht alle Erfolg haben werden. Der Spruch, »Du musst nur an dich Glauben, dann kannst du es schaffen« erweist sich somit als notwendige Ideologie. Wer das nicht glaubt kann es gar nicht schaffen, was immer »es« auch sein mag.


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