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Ich spiele
Schicksal bin ich nicht,
ich spiele
mit
ich spiele
mich!
Ist
keiner, der mir sagt:
du sollst,
ich bin allein
und schweige
still
in dieser fremden Sprache.
Niemand,
nur Musik und Klang,
Gesang
ertönt,
und Vögel zwitschern,
flattern
auf dünnen, hohen Zweigen
wie Blätter, junges Grün
einer Birke.
Kinder am Zaun,
Spatzen im Baum,
ein Junge auf dem Pfosten steht.
Der Große reicht dem Winzling
diesen Zweig,
der schlägt:
ein Spiel, das Leben
Glockengeläut,
Motorräder, Lederjacken,
Feuerwehrhaus, Bratwurstbude
mitten im Dorf
Es regnet nicht,
Kerzen flackern im Wind!
Alte sitzen und hören Musik
Die Band auf der Bühne,
die schaukelt: der Wagen.
Unter dem Scheunendach
Kaffee und Kuchen, Gespräch:
ich schweige nicht
immer.
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