Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 78, davon 76 (97,44%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 24 positiv bewertete (30,77%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.10. 1999 um 15:14:39 Uhr schrieb
Daniel über Dorf
Der neuste Text am 14.12. 2025 um 13:42:13 Uhr schrieb
Schmidt über Dorf
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 36)

am 10.9. 2004 um 13:50:57 Uhr schrieb
maLin über Dorf

am 28.4. 2002 um 10:12:02 Uhr schrieb
Das Gift über Dorf

am 14.8. 2008 um 12:21:32 Uhr schrieb
mesi über Dorf

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Dorf«

Stöbers Greif schrieb am 10.2. 2000 um 09:11:25 Uhr zu

Dorf

Bewertung: 8 Punkt(e)

Sarah Kirsch


DAS DORF

Am Abend war die Stille vollkommen.
Die Grillen verstummten in ihren Löchern
Auf dem Hügel die Eiche
Stand schwarz vor lackrotem Himmel.

Da kam ich ins Dorf aus dem Moor.
Ging übers glänzende Stoppelfeld
Stern und Steine leuchteten hell
In den Häusern flammte das Licht auf.

Zermahlener Staub auf der Straße.
Knöterich unter den Füßen
Reichte von Tür zu Tür, ein Sommertagteppich.

Max schrieb am 11.6. 2000 um 21:33:12 Uhr zu

Dorf

Bewertung: 3 Punkt(e)

Gegen Menschen aus einem Dorf habe ich im Grunde nichts, doch wenn das Dorf direkt neben einer Stadt liegt und von dieser einverleibt wird, ändern sich die sonst so fröhlichen Dorfbewohner plötzlich sehr spontan.

Doch sie entwickeln sich nicht zu einem durchschnitts Städter sondern oft zu einer Gattung Mensch die ich eigentlich nicht besonders abkann.

Wie sich diese neue Kultur auszeichnet variiert sehr stark, ich habe aber die Erfahrung gemacht dass die Kinder bzw. Jugendlichen aus diesen Dörfen - die sich dann Stadt schimpfen - auffällif prollig rumlaufen: Buffaloes, Handys, fette Jacken, FTP Hosen und widerlich fett zum Teil sind. Die verhalten sich dann auch weit »türkischer« (so wie sich im Volksmund der Türke eben angeblich verhalten soll) als die meisten der in Deutschland lebenden Türken.

bibo schrieb am 13.12. 2000 um 22:02:23 Uhr zu

Dorf

Bewertung: 4 Punkt(e)

dorftrottel in dorfkneipen tratschen von trachtenumzügen und zeltfesten. fast hätten sie vergessen vom faulen fusel zu nippennaht doch schon das nächste schützenball! bald ist weihnachten und wir sehen uns wieder. um sechs sitzen wir brav auf den kalten bänken, falten die hände und haben die zweite strophe vom himmel hoch vergessen. gegessen wird danach: heisswürstchen mit kartoffelsalat. tatort tannenbaum, lichterketten und kerzenschein scheint . doch der schein trügt! tragen wir doch die geschenke herein! sind auch alle reichlich bedacht? dacht ich´s mir doch. socken und ein schal. schaler beigeschmack. danke. der kassenbong liegt schon bereit. breites schweigen. singen? zu alt und zu jung. zum glück gibt es schallplatten und plätzchen. platze gleich vor langerweile, weil weiter geht es nicht. licht aus, raus aus den festtagsfetzen... ich bin am ende

allen fröhliche weihnachtstage!

GPhilipp schrieb am 24.9. 2000 um 23:07:02 Uhr zu

Dorf

Bewertung: 3 Punkt(e)

In einem Dorf in Norddeutschland (ca. 42 km südlich von Bremen) bin ich aufgewachsen auf einem kleinen Bauernhof (gepachtet, 5 Kühe, 1 Pferd). Die Häuser liegen weit auseinander! Um Haus, Stall und Scheune herum liegen die Äcker und Wiesen. In der Nähe war die Staatsforst. Wir hatten ein distanziertes, aber freundliches und hilfsbereites Verhälnis zu den nächsten Nachbarn. Im Winter kamen 'die Spinner' am Nachmittag und brachten uns Kindern eine Tafel Schokolade mit (eine für 6 Geschwister). Die Frauen saßen beisammen, häkelten, strickten und erzählten sich was. Erst am Abend (nach dem Viehfüttern) kamen die Männer und spielten Karten (Doppelkopf meist oder Skat, mit 5 oder 10 Pfennigbeträgen), tranken Bier und Schnaps, rauchten Zigarren und Zigaretten. Das ging reihum den ganzen Winter (?!) Es war nur der Ortsteil beteiligt: alle Höfe, die von uns aus sichtbar waren.
Später bin ich nach Südniedersachsen gezogen und habe dort einige Zeit in einem 'Haufendorf' gewohnt (nennt man es nicht so? Die Felder liegen außerhalb des Ortes)

lauwarme milch schrieb am 5.6. 2001 um 22:05:24 Uhr zu

Dorf

Bewertung: 2 Punkt(e)

celle ist in wirklichkeit kein richtiges dorf,es fehlt die dörfliche struktur,die immerhin noch gemeinschaftsstiftend ist.das soziale am dorfleben,sozusagen.trotzdem kennt jeder jeden,aber es redet nicht jeder mit jedem,das ist auf dem dorf aber wahrscheinlich genauso.celle ist zu klein,um freitagabend in der kneipe unbekannte zu treffen,fehlverhalten spricht sich in einer gewissen szene sofort rum,wenn man keiner der drei herrschenden cliquen angehört,kann es einsam und ungemütlich werden.es hat keinen sinn,politische propaganda zu machen,es kriegen eh nur die mit,dies schon wissen.einzelne leute sind den celler nazis namentlich bekannt,was das leben gefährlich macht.
auffälige klamotten fallen mehr auf ,als in der großstadt,man kann nicht einfach losgehen und jemanden abschleppen,weil alle sich kennen.es würde sofoert geredet,tratsch ist ein zziemliches problem.celle braucht einfach maöl wieder außenkontakte,kommt doch bitte alle ab und zu mal zu besuch.

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