Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 78, davon 76 (97,44%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 24 positiv bewertete (30,77%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.10. 1999 um 15:14:39 Uhr schrieb
Daniel über Dorf
Der neuste Text am 14.12. 2025 um 13:42:13 Uhr schrieb
Schmidt über Dorf
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 36)

am 15.7. 2024 um 05:16:05 Uhr schrieb
Vicky Ölvira über Dorf

am 3.5. 2007 um 16:35:00 Uhr schrieb
waddel über Dorf

am 17.9. 2017 um 13:12:34 Uhr schrieb
Christine über Dorf

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Dorf«

Grinsekeks schrieb am 21.12. 1999 um 14:25:42 Uhr zu

Dorf

Bewertung: 8 Punkt(e)

Ich lebe in einem Dorf, Moischt, bei Marburg. Hier ist nichts toll. Alle Jugendlichen fühlen sich cool weil sie in Buffalos rumlaufen Handies haben in Burschenschaften rumhängen und Bier saufen.
Zum Dorf gehört natürlich auch das hinterfotzige Ablästern über andere Personen.
Das einzigst gut hier ist, das man Nachts manchmal Kühe umschemißen kann, denn sie schlafen des öfteren im Stehen.

Stöbers Greif schrieb am 10.2. 2000 um 09:11:25 Uhr zu

Dorf

Bewertung: 8 Punkt(e)

Sarah Kirsch


DAS DORF

Am Abend war die Stille vollkommen.
Die Grillen verstummten in ihren Löchern
Auf dem Hügel die Eiche
Stand schwarz vor lackrotem Himmel.

Da kam ich ins Dorf aus dem Moor.
Ging übers glänzende Stoppelfeld
Stern und Steine leuchteten hell
In den Häusern flammte das Licht auf.

Zermahlener Staub auf der Straße.
Knöterich unter den Füßen
Reichte von Tür zu Tür, ein Sommertagteppich.

bibo schrieb am 13.12. 2000 um 22:02:23 Uhr zu

Dorf

Bewertung: 4 Punkt(e)

dorftrottel in dorfkneipen tratschen von trachtenumzügen und zeltfesten. fast hätten sie vergessen vom faulen fusel zu nippennaht doch schon das nächste schützenball! bald ist weihnachten und wir sehen uns wieder. um sechs sitzen wir brav auf den kalten bänken, falten die hände und haben die zweite strophe vom himmel hoch vergessen. gegessen wird danach: heisswürstchen mit kartoffelsalat. tatort tannenbaum, lichterketten und kerzenschein scheint . doch der schein trügt! tragen wir doch die geschenke herein! sind auch alle reichlich bedacht? dacht ich´s mir doch. socken und ein schal. schaler beigeschmack. danke. der kassenbong liegt schon bereit. breites schweigen. singen? zu alt und zu jung. zum glück gibt es schallplatten und plätzchen. platze gleich vor langerweile, weil weiter geht es nicht. licht aus, raus aus den festtagsfetzen... ich bin am ende

allen fröhliche weihnachtstage!

Freno schrieb am 29.4. 2019 um 20:05:28 Uhr zu

Dorf

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wer im Dorf geboren und aufgewachsen ist, fühlt sich dort wohl und will da nie weg - ausser vielleicht im Urlaub mal ans Meer oder so. Oder er fühlt sich erdrückt, wird zum Alkoholiker oder zieht weg in die Stadt. Wer aber zur Dorfgemeinschaft dazu gehört, der gehört dazu - die dörfliche Solidarität trägt einen auch im größten Elend und die dörfliche Toleranz gegenüber abweichenden Sexualitäten ist mitunter sogar recht großaber nur für die, die zur Dorfgemeinschaft gehören. Das hat so seine Tücken. Der pädophile Schmied, dessen Familie schon seit dem Mittelalter im Dorf ansässig ist, wird von einer regelrechen omèrta gedeckt - das zugezogene schwule Paar aus der Stadt wird diskriminiert, weil sie noch nicht mal Sonntags in die Kirche gehen.
Wer auf's Dorf zieht, hat nur zwei Möglichkeiten: entweder, man geht überall hin, ist in jedem Verein, Samstags auf dem Fußballplatz und Sonntags in der Kirche - dann wird man früher oder später bis zu einem gewissen Grade akzeptiert, vor allem dann, wenn man bewiesen hat, daß man sich »wirklich« für das Dorf engagiert, mit ihm identifiziert, »sich einbringt«. Das kann sehr schnell gehen - in Schwaben braucht es dazu nur ein paar Monate. Es kann aber auch länger dauern: in Westphalen ein paar Jahrzehnte und in Unterfranken ein paar Jahrtausende.
Die andere Möglichkeit: man bleibt ständig ein Aussenseiter. So kann man dort auch ganz gut leben, wenn man eine »funktionale Akzeptanz« aufgrund seines Einkommens, Vermögens oder Berufes genießt, wie zB »Der Landarzt« oder wenn man jedes Jahr dem Heimat- und Trachtenverein und der Feuerwehr und dem Kirchenchor ein paar Scheinchen rüberschiebt als Schutzgeld. Alle anderen jedoch haben es sehr, sehr schwer.

winterluchs schrieb am 13.2. 2005 um 09:50:42 Uhr zu

Dorf

Bewertung: 2 Punkt(e)

Im März ziehe ich in ein Bauernhaus in einem kleinen Dorf, ca 15 Häuser.Zum Haus gehören zwei Gärten, ein Baumgarten mit Obstbäumen, Nussbäumen und Beerensträucher.Und ein Gemüsegarten, in dem ich aber auch Blumen pflanze. Beim Gemüsegarten steht eine Scheune, die ich für Gänse- und Entenhaltung nutzen will.Gleich neben dem Gartenzaun, der ein geflochtener Weidenzaun ist, mäandert ein Bächlein.
Im Baumgarten, eine Streuobstwiese, stehen drei Bienenstöcke, Beuten in der Imkersprache, um die Befruchtung der Obstbäume sicher zu stellen. Im Dorf gibt es keine öffentlichen Gebäude, ausser der Bushaltestelle, aber durch das Tal führt auf einer ehemaligen Bahntrasse ein Radlweg. Zu beiden Seiten des Tales ziehen sich bewaldete Hügel auf denen noch zwei Burgruinen stehen. Mehrere bewohnte Schlösser stehen im Talgrund.

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