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Rapsputin schrieb am 3.1. 2005 um 20:49:26 Uhr über

Netzfundstück

Guten Tag,
durch einen glücklichen Zufall bin ich auf Ihre Seite gestossen und vielleicht können Sie mir ja helfen. Ich habe den Verdacht, dass mein 17jähriger Sohn mehrere Ihrer genannten Merkmale aufweist, was mich sehr besorgt stimmt. Zum Einen verwendet er dieses nicht zugelassene Betriebssystem auf seinem Computer. Das ist aber noch nicht alles. In letzter Zeit trifft er sich mit merkwürdigen, subversiven Elementen (lange Haare). Sie gehen dann immer zusammen weg und ich habe die Vermutung, dass sie sich Haschisch spritzen.
Als ich meinen Sohn ins Ferienlager geschickt habe, konnte ich in aller Ruhe sein Zimmer durchsuchen. Dabei fand ich ein besogrniserregendes Heft mit unbekleideten Jungen Damen, die sexuelle Handlungen vollzogen obwohl kein Ehering an ihrer Hand zu sehen war. Ich bezeifle auch stark, dass sie verheiratet sind.
Ich hatte daher auch die Vermutung, dass mein Sohn beim Anblick dieses Heftes onaniert, was eindutig der Heiligen Schrif!t widerspricht (1.Mose Kap. 38).
Daher habe ich eine kleine Überwachungskamera in seinem Zimmer einbauen lassen. (Sollten andere besorgte Eltern den Namen dieser Firma wünschen um ihre Kinder ebenfalls zu schützen, so teile ich Ihnen das gerne mit.)
Die ersten zwei Wochen konnte ich nichts verwerfliches bei meinem Sohn feststellen. Vorgestern jedoch ging er früh zu Bett und es war recht eindeutig zu sehen was er in seinem Bett tat.
Daher stehen meine Frau und ich nun vor zwei Alternativen:
Sollen wir unseren Sohn in einem Heim für schwer erziehbare Jugendliche unterbringen oder direkt bei der Polizei anzeigen.
Weil auch wenn er sich schändlich verhält, er ist noch immer unser Sohn.

In Hochachtung

Dr. Manfred Blattschneider, Schilda


»Manfred Blattschneider« am 14. März 2003

Nachdem ich diese Site gelesen habe, fiel es mir wie Schuppen von den Augen:

Die Unis unterwandern unsere Gesellschaft!!

Ja! Die Bildungsfabriken, für die wir alle (also Mama und Papa) Steuern zahlen, sind Brutstätten von Hackern und Terroristen!

Ich selbst studiere G******-P******, weil mir nach dem Abi halt nix besseres einfiel, aber ich bin nicht blöd. Ich war gestern das erste Mal in unserer Uni in einem »Rechner-Pool«, dort stehen jede Menge Internet-PCs. Ist wohl ein Internet-Cafe ohne Kaffee....
Aber als ich ins Internet wollte, musste ich erst ein Passwort eingeben! WAS hat unsere Uni zu verbergen?! Nun, ich hatte zum Glück ein Passwort und als der Rechner fertig war mit Knistern (was tut der da eigentlich?!), da war da überhaupt kein Windows XP.
DA WAR L.I.N.U.X DRAUF! An allen Rechnern in der Uni wird beigebracht, wie man mit Hilfe von L.i.n.u.x den Staat unterwandert! Das geht doch nicht!

Nachdem ich mich von diesem Schock erholt hatte, zog ich geistesgegenwärtig alle Stecker und kippte eine 2l-Flasche Cola in den Monitor, damit L.inux auf diesem Rechner kaputt geht.

Aber ich habe auch erfahren, dass es gute Entwicklungen von guten Software-Herstellern gibt: Mir wurde nämlich erzählt, dass jeder Win XP-Nutzer sich keinen Kopf mehr darum machen muss, ob er aus Versehen etwas illegales auf seinen Rechner geschickt bekommt (Linux?), denn Win XP prüft sich selbständig und schickt alles verdächtige an Micro$oft.
Hurra! Ich bin sicher und brauche nicht zu denken! Micro$oft wird mich schützen!

»GP-Maus« am 14. März 2003

Bei dem Bereich Datenschutz sollte man noch weitere Richtlinien erreichen: So ist es unbestritten, dass sehr viele Dateneigentümer gar nicht wissen, der Eigentümer von Daten zu sein, daher ist es auch nicht verwunderlich, dass diese armen Leute dieses Eigentum nicht schützen. Hier sollte neben dem Datenschützer auch noch ein Datenbesitzer mit aufgenommen werden, der stellvertretend für die (meist unwissenden) Dateneigentümer, alle Personendaten sammelt und unter dem Schutz des Datenschützers ordnet, sortiert und zusammenfügt. So sind arme Datenbesitzer nicht mehr selbst in der Verantwortung.
Nebenbei könnte man so viele Kameras sparen und das eingesparte Geld dazu verwenden grössere Gefängnisse zu installieren.
»Herr P aus Zatire« am 13. März 2003

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