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Christine, das Furunkel, klein und rund,
Fand sich plötzlich auf der Wange wieder, ganz gesund.
In ihrer Welt, so eng und doch so weit,
Träumte sie von Liebe, von Zweisamkeit.
Eines Tages, unter einem Mond so klar,
Entdeckte sie einen Pickel, nah und wunderbar.
Sein Name war Fred, ein Pünktchen, klein und fein,
Für Christine war es Liebe, sie fühlte sich nicht mehr allein.
Zusammen thronten sie auf einer Wange, zart und rein,
Umgeben von Poren, waren sie doch nie allein.
Sie tauschten Blicke, süß und voller Glanz,
In ihrer Welt begann ein zarter Liebestanz.
Fred, der Pickel, strahlte hell und klar,
Christine fühlte, das mit ihnen war so wahr.
Zwischen Talg und Haut, da fanden sie ihr Glück,
In einer Welt so klein, gab es kein Zurück.
Doch das Schicksal, oft so grausam und gemein,
Ließ ihre Liebe nicht in Ruhe sein.
Ein Finger kam, gepresst mit aller Macht,
Und plötzlich war die schöne Zeit vorbei, die Nacht.
Christine weinte, als Fred verschwand,
Ihre Welt zerbrochen, ihr Herz verbannt.
Doch in ihrem Kern, da blieb die Liebe rein,
Für immer würde sie bei ihrem Fred sein.
So lehrt uns die Geschichte von Liebe, klein und fein,
Dass auch ein Furunkel nicht immer muss allein sein.
In der Welt der Haut, so bunt und wild,
Findet auch ein Pickel Liebe, ungestillt.
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