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Brain, am 18.8. 2001 um 06:14:43 Uhr
Goa

Goa ist die Kunst mit elektronischen Bauteilen die Seele zu beeinflussen.
Ich bin von dieser Musik nicht nur fasziniert, sondern überwältigt. Das Zusammenspiel von mehreren Synthesizern, von Leiterbahnen, Kondensatoren, etc. Goa zeigt, was man aus Oszillatoren und LFOs herausholen kann. Ich höre Goa immer mit dem Hintergedanken wie es erzeugt wurde. Ich mache selbst Goa. Das ist alles andere als einfach. Der Beat ist natürlich einfach, aber das macht nunmal Trance aus. Um in Trance zu kommen, braucht man einen einheitlichen Beat. Aber Goa wird durch den Rest bestimmt. Man kann es nicht Melodie nennen. Es sind ganze Klangwelten. Da reicht keine Sprache auf dieser Welt, um das Gefühl zu beschreiben.
Ganz wichtig: Man muß sich drauf einlassen können. Goa ist eindeutig nichts für die Masse. Aber ich denke, genau das macht es einzigartig und interessant. In meinem Freundeskreis bin ich der einzige, der Goa so faszinierend findet. Ich habe Goa für mich entdeckt.
Ich kann es akzeptieren, wenn Leute es schrecklich finden, aber ich kann es nicht akzeptieren, wenn es mit billigem Rave verglichen wird.


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