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Martin schrieb am 14.3. 2026 um 15:00:31 Uhr über

Nachkriegskind

Kurz vor Kriegsende bei einem Luftangriff starb meine Mutter. Unser Haus wurde zerbombt als ich in der Schule war. Mein Vater ist im Krig gefallen. Nun war ich ein Waisenjunge.
Nach der Beerdigung nahm mich mein bester Freund mit zu seinen Eltern.
Dort blieb ich über den Sommer. Jetzt, unter den Sowjets mussten wir noch mehr hungern als im Krieg. Ich half Bauern bei der Ernte für einen Becher Milch und Gemüsesuppe.
Als die Schule wieder begann, warfen mich meine »Pflegeeltern« raus. Beim Jugendamt sagten sie zu alt für ein Heim. Ich könne ja mal bei der Kirche fragen.
Das tat ich. Der Pastor musterte mich. Ich schien ihm zu gefallen mit braungebrannten Beinen in ausgewachsenen Lederhosen. Er bot mir ein Bett an. Ich war noch nicht eingeschlafen - da kam er völlig nackt, riss die Decke weg und hielt mich fest. Mehr muss ich nicht erzählen. Vielleicht später.


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