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Johannes Senf, am 26.10. 2001 um 21:28:33 Uhr
Senf

AUSSTELLUNGSPROJEKT

zur Beteiligung an

JOHNNY THE SECOND

KUNSTWERK, KÖLN



In meinen Arbeiten untersuche und vergleiche ich Zeichen abstrakter Kommunikationssysteme. Diese stammen unter
anderem aus der Geschichte, der Völkerkunde, der Schriftforschung, den Religionen oder den Naturwissenschaften
und reichen von vorgeschichtlichen Felszeichnungen bis zur modernen elektronischen Datenverarbeitung. Die
grafische. Qualität der Zeichen steht dabei für mich im Vordergrund und nicht deren philosophische Inhalte oder
naturwissenschaftliche Bedeutung.

Die Ausstellung JOHNNY THE SECOND findet in den ehemaligen Produktionshallen derAG Kölnische
Gummifädenfabrik Köln-Deutz" statt. Diese Firma wurde 1834 in Köln-Nippes gegründet und produzierte bis 1957
Gummifäden in Köln-Deutz. Sie war die erste ihrer Art in Deutschland. Am Anfang wurde brasilianischer Wildgummi
(Fine Paar) verarbeitet. Dieser wurde später durch Pflanzgummi (Crepe) ersetzt, als dieser zu Beginn des
Jahrhunderts auf dem Weltmarkt in ausreichenden Mengen zur Verfügung stand. Dem Wildgummi gilt als erstem
Grundstoff der Gummifädenherstellung bei diesem Projekt mein Interesse. Acht alchimistische Zeichen für das
Element Gummiharz aus dem geheimen Zeichensystem der Alchimisten und Mystiker habe ich dafür ausgewählt. Sie
werden von mir interpretiert, umgeformt, auf ein einheitliches Papierformat von 50 x 50 cm übertragen und als Block
gehängt.

Mit der Wahl des Zeichensystems und der Installation der bearbeiteten Zeichen in einer ehemaligen Produktionshalle
derAG Kölnische Gummifädenfabrik Köln-Deutz" stelle ich eine räumliche und zeitliche Verbindung zwischen der
damaligen und der heutigen Nutzung her. Die Betrachter können am Ort unterschiedlichen Formen der Verwandlung
im Fluß der Zeit nachspüren.



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