|
PIA-Park, nördliche Mauer. Nördliches Tor: ein großer, kreisrunder Bogen - mit Ziegeln zugemauert. In die Ziegel später eingefügt: ein kleine eiserne Tür. Ein paar Stufen hoch, umsonst, die rostige Tür will nicht. Was mich herführte, das ist der feine Holzrauch, der hinter der Mauer aufsteigt und über den ganzen Park zieht. Ich folge der Mauer. Bauschutt, und jetzt wegschauen, ein toter Hund. Die Mauer führt zum PIA-Gebäude, ich sehe dort eine Kellertreppe. Aus der Tiefe steigt warme und feuchte Luft. Ein dunkler Gang führt zum hinteren Treppenhaus, dem halbrunden Anbau. Noch einen gewölbten Gang ohne Treppenstufen hinunter. Licht, ich rieche, sehe Petroleumlampen.
Da unten war ich noch nie! Wärme, Dampf: ein sehr kleines Bad, kreisrund, mit einer Kuppel! Kacheln glänzen hell- und dunkelgrün, und wo sie abgefallen sind, leuchtet es dunkelrot. Lampenlicht tanzt auf dem schwarzen Wasser. Wer sitzt dort? Laura, in ein Tuch gewickelt? Nein, wer vor Freude so bebt, ist Ibi. Er schaut hoch, schaut mich an. Was du alles entdeckst! Was du alles kannst! Er springt auf: hallo Laura! Laura - mit einem kleinen Eimer und Badetüchern. Sie sagt wie immer kein Wort. Setzt den Eimer ab, reicht Ibi die Tücher. Streift die Hosenträger von meinen Schultern. Ibi hüpft und hüpft. Das war heute!
|