Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Ptolemy-Institute-of-Astrology«
neo fausuto\PIA schrieb am 12.5. 2003 um 22:56:42 Uhr zu
Bewertung: 23 Punkt(e)
Kaum ein unbelebter Planet bietet Schöneres.
Der zart türkisfarbene Himmel, die riesige, rötliche Sonne, das dunkle Meer. Glänzende Wogen, Wasserberge, sich sanft bewegende Wassergebirge in jeglichem Grün, in jeglichem Hell und Dunkel. Bis in den Himmel hinein. Die steilsten Berge sind wie Säulen. Langsam wandernde, sich biegende Säulen, langsam wieder zerfallende.
Dann scheinen die Säulen den Himmel zu tragen. Gegen Mittag scheint alles stillzustehen.
Würden dann nicht leuchtende Gebilde landwärts treiben, still überallhin schwebende Wasserblasen - es wäre ein atemberaubender Stillstand der Zeit.
Wir lasen gemeinsam in einem Buch, und Yamins Zeigefinger blieb immer wieder stehen. Bei merkwürdigen Zeichen. Bei Worten wie QHWAI - XKHWE.
Weiß ich keine Antwort, wenn er mich fragend anschaut, dann wird dort, wo der Zeigefinger stehengeblieben ist, eine Illustration in die Seite eingefügt, und sticht der Zeigefinger, mitten im Bild, noch ein wenig zu - mit einem lustvollen Seufzer sind wir mitten drin.
Dann stehen wir auf einer Pagode, in einem verwahrlosten Park, es ist Herbst. Ich friere, wir sind wir wieder draußen und lesen weiter.
Dieses Mal mein Frieren, ein anderes Mal Yamins Gähnen.
Überall Fußnoten, jede wird gelesen. Auch bei QHWAI-XKHWE ein Verweis, zum Verweis aber keine Fußnote. Auf dieser Seite sind überhaupt keine Fußnoten.
Noch am Ende der Reise, als wir auf einem der Doppelplaneten QHWAI-XKHWE einen Landeplatz suchen, denke ich an die unten auf der Seite fehlenden Fußnoten.
Wie leicht, wie vollkommen automatisch verlief die Raumfahrt!
Umso mühsamer das Rangieren auf dem Landeplatz. Dieser Planet, der größere von beiden, ist ein im ganzen Kosmos beliebtes Ausflugsziel.
Überwältigt war Yamin von den geparkten Raumschiffen. Keines so groß und glänzend wie unseres - im nostalgischen Design des ausgehenden 22. Jahrhunderts, mit Chromleisten und dekorativen Heckflossen. Die andern gelblich überstäubt, manche fast von Sand zugeweht. Einige wie Flaschenkürbisse geformt, einige wie gebuckelte Schildkrötenpanzer.
Und jetzt, Yamin, schau hoch zum Himmel!
Ein Mond bedeckt den halben Himmel. Eine leuchtende Mondsichel. Von einem schwachen Widerschein erhellt, ist die ganze Scheibe des Mondes, des Bruderplaneten sichtbar.
Eine rötliche, nicht besonders helle Sonne, noch größer als der Mond, schiebt sich in einer steilen Bahn hinter dem Mond dem Horizont entgegen. Die Mondsichel, heller als die Sonne, wird zusehends größer, wird blendend hell.
Wir sind auf einer Hochebene gelandet.
Wir hören Brandung, wir sehen Brandung in der Ferne zum Himmel steigen, ganze Berge aus Brandung.
Der Wind weht Sandschlieren zum Meer.
Dieser Planet besteht aus Fels, Stein, Sand und Meer.
Der ungeheure Mond oder Bruderplanet macht uns ganz schwach. Oder ist es das Tönen der zum Himmel steigenden Brandung?
Es gibt einen Weg zum Meer, nach wenigen Schritten müssen wir uns hinsetzen. Wir legen wir uns hin und schauen empor. Wir fühlen uns von diesem Mond angesogen. Hier haben wir ohnehin nur das halbe Gewicht.
Wäre doch unsere Erde mit diesem Planeten befreundet. Hier lebten einmal Menschen, Menschen fast wie wir, klein und zierlich. Ausgewandert zu uns sind sie, bescheiden in einer menschenleeren Wüste angesiedelt haben sie sich, versklavt und vernichtet haben wir sie.
Die Sonne ist verschwunden, wir sehen langsam den Schatten unseres Planeten über den hellen Bruderplaneten ziehen.
Sandwolken treibt der Wind über uns hinweg zum Meer.
Der Weg führt zu einer von steilen Wänden umschlossenen Bucht.
Unter uns das ohne Rhythmus bewegte dunkle Meer.
Yamin ist schon gesprungen.
Es gibt eine in den Fels gehauene Treppe, aber die Stufen sind für uns viel zu klein.
Wir springen von einem Vorsprung hinab zum nächsten.
Hier sind die dunklen Logen eines Naturtheaters.
In manchen dieser Logen oder Grotten hocken oder liegen Zuschauer. Skelette.
Zu zweit oder allein. Kleiner und feiner gebildet als wir sind alle, aber nicht fremdartig.
Bei den Skeletten liegen Kleider, manche fest und dicht gewoben und fast indianisch gemustert. Andere wie aus Keramik - zarte Panzer aus Keramik.
Wir finden eine bequeme Loge, die mit feinem Sand gefüllt ist.
Die Nacht ist bald vorüber, beängstigend schnell steigt das Riesenrad der Sonne aus dem Wasser.
Das Getöse des Meers hatte in der Nacht kaum nachgelassen, nun schwillt es ungeheuer an. Jetzt weht der Wind vom Meer zum Land, treibt helle Nebelschwaden auf uns zu und kurze warme Schauer von salzigem Wasser. Wir verstauen unsere Spinnweb-Overalls hinten in unserer Höhle.
Wasserberge steigen zum Himmel und zerfallen. Leuchtende Gischtwolken. Regenbogen. Wasserhosen bilden sich, wandern und zerfallen.
Das Getöse wird nach und nach zu einer Musik. Wir hören eigentlich nur Musik. Immer leisere, immer langsamere Musik.
Die Wasserberge steigen langsamer zum Himmel, steiler und höher als je zuvor.
Die mittägliche Sonnenfinsternis beginnt.
Der Wind treibt kleine Blasen wie Perlen in die Bucht. Sie kommen näher, die Blasen sind nicht klein, sie schweben heran und glänzen, während der Himmel dunkler wird, immer heller.
Sie besuchen auch unsere Loge. Yamin will sie zum Platzen bringen, ich halte seine Hände fest. Er windet sich lachend in meinen Armen. Sein Lachen klingt in der Grotte merkwürdig dunkel. Jetzt zerdrückt er eine heranschwebende Wasserblase mit seinen Schenkeln.
Wir lesen gemeinsam in einem Buch.
Yamin zeigt jetzt auf eine Initiale, so kunstvoll, daß nicht zu erraten ist, welcher Buchstabe dargestellt ist. Ich erkenne Ölbäume, unter den Ölbäumen Schlafende. Dorthin will ich nicht.
Yamin ist schläfrig geworden.
Sein Finger zeigt immer noch auf diese Initiale.
Ich erwache, den Kopf auf meinem Schreibtisch.
Vor meinen Augen eine Konservendose. Oliven, mit einem Leuchtturm auf dem Etikett.
Ich bin sicher, es war jemand bei mir und ist soeben verschwunden.
laura\PIA schrieb am 20.1. 2003 um 10:43:23 Uhr zu
Bewertung: 24 Punkt(e)
Heute lädt mich Ibi zu einer Fahrt mit seinem Chang Jiang - Motorrad ein. Zu seinem 14. Geburtstag bekam er
sein Chang Jiang wieder,
eine Tüte Briefmarken aus Yteke,
von mir ein kleines Kreuz aus Negrit, an einer feinen silbernen Kette.
Wir ziehen unsere Spinnweb-Overalls an. Bevor wir die antiken Kosmonauten-Helme aufsetzen, sagt Ibi:
»Laura, was ist Liebe?«
Ach Ibi, muß du das jetzt wissen! Ich bin unruhig und halte nicht viel von Ibis Fahrkünsten.
»Wenn wir von unserem Ausflug zurück sind, sag ich dir alles, was ich weiß!«
Wir fahren los. Um mich zu beruhigen, fährt er sehr langsam - und hält schon wieder an: »Wir sind da!«
Vor der Kirche St. Kosmas und Damian. Dort sind heute ein paar Markstände. Ibi kennt ein Mädchen, das Pferde-Schaschlik brät: sie wird auf sein Motorrad aufpassen. Ich sehe, wie sie hüpft und ihre Zöpfe fliegen. Hat Ibi eine Rundfahrt versprochen?
Jetzt betrachten wir die seit einem Jahr so berühmte Ikone. Hier unten in der Kirche ist es finster. Immer brennen vor den beiden Heiligen Kerzen.
Die goldenen Reflexe machen aus Ibi einen Engel.
»Sieh mal, Gummihandschuhe!« Einer der Heiligen hält tatsächlich ein Paar Handschuhe in der Hand. »Damals gab es kein Gummi. Vielleicht feines Leder. Wahr ist: die beiden sind berühmte Ärzte.« Ibi entdeckt chirurgische Instrumente, schließlich Kranke und Krüppel.
»Und was ist mit dem?«
»Der war von einem Dämon besessen. Von einem Heiligen nur ein Wörtchen: auf und davon muß er! Wird einfach ausgespuckt!«
»War ich auch besessen?«
Letzte Woche war Ibi drei Tage lang wie im Fieber.
»Wer weiß? Er hat es versucht und fand nirgendwo Platz. Dein Dämon hat freiwillig aufgegeben.«
"Wie mich die Heiligen anschauen! Sind fast lebendig!
Und wo ist das Telefon?"
Das Telefon aus Stein ist ihm von unseren Erzählungen bekannt.
In der Finsternis verborgen, dort an der Wand ist es befestigt.
Ich gebe Ibi den Hörer, schwer wie eine Hantel.
Er hält ihn ans Kerzenlicht.
»Ein Ohr!« - »Dahinein mußt du sprechen.«
»Ein Mund!« - "Dort mußt du hören.
Er horcht. »Es rauscht!« Ich beuge mich zu ihm, um mitzuhören.
»Da sind Stimmen! Viele!«
Ibi, wir lieben dich.
Sag nichts! Wir wissen alles.
Geh mit Laura zum Brunnen im Park!
»Es kommt nichts mehr!«
Ich führe ihn durchs Dunkel hinaus und sage: »Ich, beim ersten Mal, hatte nur geheult. Hatte überhaupt nicht zugehört.«
Ich kaufe uns geröstete Maiskolben. Ibi vereinbart mit der Bratköchin ein Rendezvous.
Um das Motorrad im Instituts-Foyer zu parken, schieben wir es gemeinsam die Stufen hoch.
Dann nimmt mich Ibi an der Hand.
Wir stehen am Brunnen, die Spinnweb-Overalls wärmen uns. Die Maiskolben, in Zeitungspapier verpackt, sind noch heiß. Es ist 11 Uhr, die Sonne ist hinter kleinen, dicht gepackten silbrigen Wolken verborgen. Wie eine Stuck-Decke ist der ganze Himmel. Ringsum tönt die Stadt; heute ist schöner Alltag.
Auf dem Wasser im Brunnen, die dünne Eisschicht, wie sie mit einem Mal leuchtet! Um uns ist feiner Nebel aus Silber und Rosa.
»O Laura, wie schön ist das!«
neo fausuto/PIA schrieb am 16.1. 2002 um 15:08:36 Uhr zu
Bewertung: 26 Punkt(e)
Wir werden im PIA den Urknall herstellen. Nicht irgendeinen, nicht nur einen Spaß ohne Konsequenzen, sondern DEN Urknall, der noch garnicht stattgefunden hat! Im Moment des Urknalls gabs noch keine Zeit - das Universum ist so konstruiert, daß der Urknall irgendwann stattfindet. Seit es Zeit und Kausalität gibt, mußte notwendigerweise früher oder später das PIA entstehen. Können Sie mir folgen? Dr. Spesinalium, unser Chef, hat erkannt, daß notwendigerweise das PIA den Urknall nachliefern muß.
( Es handelt sich, ehrlich gesagt, nur um das winzige Stück Urknall, das noch aussteht).
neo fausuto\PIA schrieb am 8.9. 2002 um 19:54:51 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
Im Roten Gemach des PIA treffe ich unvermutet auf „Jogger“ Mefisuto.
Er betrachtet aufmerksam die Wand, kratzt an einem der vor Alter mürben Ziegelsteine. In den Wandnischen flackern Kerzen.
„Neo, erinnerst du dich? Vor einem Jahr noch habe ich Kerzen verkauft...“
(Überall in Samarkand gab es sie - Kerzen, paarweise verkauft, wie das World-Trade-Center geformt. Funkensprühend und qualmend brannten sie ab. Erst Belustigung, dann, nach dem 11. September, Verwunderung und Befremden).
„Fast ohne mein Zutun!“ sagte Jogger, „die Idee hatte zuerst ......!“
„Dein Zutun?“ frage ich, „dein Zutun zum 11. September ?“
Jogger starrt mich etwas belustigt an. Dann erzählt er.
„Die Idee hatte zuerst Tezuma Usamu - ein japanischer „Anime“. 1971 war die Idee geboren - in einem Comic flogen japanische Terroristen mit gekaperten Militärmaschinen in die Zwillingstürme. Die japanischen Animatoren sind sehr gewissenhaft - Tezuma traf 1972 seinen Landsmann, Minoru Yamasaki, den WTC - Architekten. Einige Fragen, die Statik des WTC betreffend, waren zu klären.
Sie trafen sich in New York, in Schatten der Türme, in einem alten Fischrestaurant.
Minoru verriet, daß während des Baus eine Asbest-Verordnung in Kraft trat - die Eisenträger der oberen Etagen hatten keinen schützenden Asbest-Mantel mehr. So konnte er leicht voraussagen, daß bei einem Kerosin-Großbrand in der Turmspitze die oberen Etagen kollabieren würden und durch ihr Gewicht die unteren eindrücken.
Durch Tezuma kam die Idee in die Welt - das war das Entscheidende!“
„Und was war dein Beitrag?“ frage ich Jogger. Hast du Osama und Usamu zusammengeführt?“
„Ich, Osama und diejenigen, die auf der 1 - Dollar - Note >COEPTI< heißen - wir dienen demselben Herrn!“
Manchmal ist Jogger geradezu theatralisch großspurig.
„Einer dieser COEPTI hatte spät begriffen, daß der längst bekannte Plan garnicht verhindert werden sollte.“ („Ein DIA - Mann“ , sagte Jogger geheimnisvoll).
„Er, eigentlich ein Schwächling, wollte den starken Mann spielen. Mein einziger Beitrag - wenn du es wirklich wissen willst - mein einziger Beitrag war, daß diese kleine Aufwallung sich rasch wieder legte.
Nur er hätte den Anschlag verhindern können!
Minoru gefiel Tezumas Idee übrigens außerordentlich! Denn wenige Wochen zuvor hatte man in St. Louis ein Werk von ihm, auf das er besonders stolz war, zerstört. Billige, schöne, geräumige Bauten für Ärmere! Angeblich, weil sie zu einem Slum verkommen waren!“
Währenddessen haben wir das Rote Gemach - was wollte Jogger dort eigentlich? - verlassen, sind hochgestiegen und haben den Park betreten. Wir sind an unserem Lieblingplatz angekommen - dem Springbrunnen.
Wir setzen uns auf den Brunnenrand.
Jogger ist merkwürdig nervös, er zittert fast.
War das alles? Sein Werk: einen schwachen Menschen, der eine Anwandlung von Tatkraft hat, wieder besänftigen?
Ist das geradezu eine Strategie ?
laura\PIA schrieb am 29.3. 2002 um 17:09:07 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
Jetzt kann sich mein Freund Neo an den Traum nicht mehr erinnern! Heute Nacht hatte er mich geweckt: „Laura, der Traum von unserem Jahrhundert, dem 22ten!“. Was er mir erzählt hat, ich hab es mir gemerkt.
Ein breites, trockenes, betoniertes Flußbett. Zwischen hohen Ufermauern. In einiger Ferne mehrere Eisenbrücken, auf denen sehr langsam Güterzüge rollen. Uaufhörlich, mit allerlei Fracht, manches wie Flugzeug - Teile.
Das Flußbett übersät mit Müll. Dazwischen weite, leere Flächen im Abendlicht. In der Mitte ein Rinnsal aus klarem, geradezu leuchtendem Wasser.
Am Wasser entlang streunt eine Horde von Kindern. Sie sind verwahrlost, aber friedlich. Manche verletzt oder verkrüppelt. In alten Kleidern, mit Schnüren festgewickelt, auch Uniformen: die mit einem rötlichen Tarnmuster. Alle Kinder haben fabrikneue Rucksäcke.
„Eins der Gesichter habe ich noch ganz deutlich vor Augen: wie verbrannt!“ sagte Neo. Ein Kind mit einem toten Baby im Arm.
Sie seien alle unterwegs zum Meer, zur Stadt Pyrgo. Wo alle Züge hinführen. Der Fluß sei ein Kanal, der zwei Flüsse verbinde: den „Istamponto“ mit der „Istantalatta“. Andere sagen: kein Kanal, sondern einer der beiden Flüsse selbst. Hier, bei den Brücken, seien sie gern: sie sprängen auf die Züge auf (nur wegen der alten Brücken seien die so langsam) und sie könnten sich allerlei besorgen.
Und dort bei den Häusern mit den Gärten würden sie gut verpflegt.
Bevor er wieder einschlief, sagte Neo noch: „Laura, in einem dieser Häuser leben wir schon lange! Die Häuser sind aus Beton wie das Flußbett, die Dächern sind gewölbte Kuppeln. In den Gärten sind Blumen - und Gemüsebeete! Tag für Tag holen wir beide Wasser vom Fluß, Eimer um Eimer!“
neo fausuto\PIA schrieb am 23.4. 2003 um 13:00:43 Uhr zu
Bewertung: 12 Punkt(e)
Unerwünscht war dieser kleine Junge mit einer Sonnenbrille, der mich mit harten Fäusten anstieß, lachte, Zähne spitz wie Mäusezähne, und schrill ausrief: »so dünn ist er geworden, so dünn!«
Auf Rollen raste er umher; ich jagte ihn. Er verlor er seine hellblonde Perücke und hatte einen weißen Schädel. Er verlor er alle Kleider und ich sah, daß geradezu natürlich in die Fußknochen je 5 Rollen eingefügt waren, kleine Rollen, wie aus Knochen gedrechselt. Ich jagte ihn, bis er schreiend gegen die Wand fuhr, verstummte, lautlos auseinanderfiel.
Die verstreuten Kleider und Knochen wurden zu Scharen von Kakerlaken, die schnell, irgendwie nicht schnell genug in Ritzen und Winkeln verschwanden. Die Perücke wurde über den Boden gezogen und verschwand Ruck um Ruck hinter einem Heizungsrohr. Die Sonnenbrille blieb liegen.
Wer Unerwünschtes verjagen kann, müsste Erwünschtes herbeirufen können.
| Einige zufällige Stichwörter |
mutlosigkeit
Erstellt am 14.5. 2001 um 21:00:36 Uhr von Andreas, enthält 22 Texte
DietherNuhr
Erstellt am 10.8. 2001 um 21:51:11 Uhr von Thorsten, enthält 13 Texte
PippiLangstrumpf
Erstellt am 8.6. 2000 um 06:24:25 Uhr von Wolf, enthält 46 Texte
shakespeare
Erstellt am 2.2. 1999 um 16:01:56 Uhr von Tam, enthält 78 Texte
Erbsünder
Erstellt am 27.6. 2003 um 13:09:29 Uhr von Laurelia, enthält 11 Texte
|