Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 31, davon 31 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 14 positiv bewertete (45,16%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 29.8. 2006 um 19:50:07 Uhr schrieb
platypus über Fischgedicht
Der neuste Text am 5.9. 2024 um 13:53:11 Uhr schrieb
Christine über Fischgedicht
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 16)

am 29.8. 2006 um 21:12:19 Uhr schrieb
Susanne über Fischgedicht

am 12.8. 2016 um 09:44:50 Uhr schrieb
Kunstkünstler über Fischgedicht

am 5.9. 2024 um 13:53:11 Uhr schrieb
Christine über Fischgedicht

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Fischgedicht«

platypus schrieb am 29.8. 2006 um 19:50:07 Uhr zu

Fischgedicht

Bewertung: 3 Punkt(e)

Fisch sein

Fisch sein in diesen
Gewässern

sprachlos ortlos
kaltblütig Fisch
sein

blinkend nur
seinesgleichen

zwischen den Reusen
Ködern Fingern
Fisch sein

klein sein

keiner Masche
gewachsen


Werner Dürrson
Aus: Ausgewählte Gedichte

ich hab ein mieses Gedicht gefunden schrieb am 30.8. 2006 um 13:34:17 Uhr zu

Fischgedicht

Bewertung: 3 Punkt(e)

im aquarium lachen die fische
ich höre schritte im klavier
mache den kleiderschrank auf
vor mir steht hölderlin
aha!

(Lásló Csiba)

platypus schrieb am 29.8. 2006 um 19:53:45 Uhr zu

Fischgedicht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Meeresstille! Aus den Wellen
taucht hervor ein kluges Fischlein,
wärmt das Köpfchen in der Sonne,
plätschert lustig mit dem Schwänzchen.

Heinrich Heine

Literat schrieb am 30.8. 2006 um 13:27:31 Uhr zu

Fischgedicht

Bewertung: 2 Punkt(e)

ERNST JANDL
DER FISCH

der holde fisch, den ich
in mein triefendes maul stopfe, sein flinkes
wasserspiel hat den angler so aufgereizt
daß er die angel ihm in sein argloses maul rannte
und ihn hoch in die luft riß, den in todesnot zappelnden
ihn zu boden schmiß und mit einem steinhieb ihm
die stirn zerschlug, die besudelte köchin
schlitzte den silberbauch des getöteten, riß
seine eingeweide heraus und schmiß
ihn ins siedende fett in der pfanne; spuckte
während er briet, auf den schmierigen teller
wischte ihn an der blutigen schürze und schmiß
den endlich freßreifen fischkadaver darauf,
gab der kellnern als signal einen tritt in den arsch
die den teller nun packte und dem lechzenden vielfraß
mir, dem geheiligten gast, vors triefende maul
auf die tischplatte donnerte. komm!
rief mit ausgebreiteten armen ich, herr jesus!
sei unser gast und segne was du
uns bescheret hast, wie die vermoderte
mutter es mich todgeweihten gelehrt hatte.

moosgummi schrieb am 30.8. 2006 um 13:49:01 Uhr zu

Fischgedicht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Fische sind stumm..., meinte man einmal. Wer weiß?
Aber ist nicht am Ende ein Ort, wo man das, was der Fische
Sprache wäre, ohne sie spricht?

Rainer Maria Rilke

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