September 2010: Das Feindbild von Jürgen Trittin: Philipp Rösler. Der lasse sich einen Gesetzentwurf von der Pharmalobby schreiben, klagt der Fraktionschef der Grünen. Und »dann kommt die geistige Eigenleistung des Ministers«, feixt Trittin. Der habe eingefügt: »Ohne Zustimmung des Bundesrates.« Das hätten »die von der Pharmalobby« vergessen. September 2011: Anlässlich der Äußerungen von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) zur Griechenland-Krise hat Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin die Entlassung des Ministers gefordert. Röslers öffentliches Spekulieren über einen Konkurs eines EU-Mitgliedslandes sei leichtsinnig, abenteuerlich und verteuere letztlich die Euro-Rettung, sagte Trittin in der “Passauer Neuen Presse”. Juni 2012: Jürgen Trittin: Das Gequatsche von Herrn Rösler ist verantwortungslos. März 2013: Scharf attackierte Rösler die SPD und die Grünen. „Schulden haben zwei Farben: Rot und Grün“, rief Rösler den applaudierenden Delegierten zu. „Wo wir regieren, herrscht Solidität.“ Die Steuerpläne von Peer Steinbrück (SPD) und Jürgen Trittin (Grüne) nannte er einen „Anschlag auf die Mitte der Gesellschaft“. 40 Milliarden Euro wollten die beiden den Bürgern aus der Tasche ziehen. Das sei ein „Angriff auf alle in unserem Land“. Mai 2013: Besonders hart attackierte Rösler die Grünen: »Die Grünen sind nicht fortschrittlich«, rief er den Delegierten zu. »Sie sind miefig und altbacken.« Sie seien auch nicht die neue Bürgerlichkeit: »Wenn überhaupt, sind sie die neue Spießbürgerlichkeit.« Die Grünen wollten alles besteuern, behauptete Rösler. Ihr Fraktionsvorsitzender Jürgen Trittin sei »nicht der gute Robin Hood für einige wenige, sondern der böse Räuber Hotzenplotz für alle in Deutschland«.