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Haflingerstute schrieb am 11.9. 2015 um 21:02:20 Uhr über

Dressurgerte

Einen weiteren Versuch, die Zähigkeit der Erde zu ermitteln, hat Schweydar 1919 in seiner Untersuchung über die Polbewegung gemacht. Er berechnete nämlich rückwärts, wie die Polschwankungen ausfallen müßten, wenn der halbe Zähigkeitskoeffizient der Erde die Werte 1011, 1014, 1016, 1018 hätte, und fand, daß bei den ersten beiden Werten überhaupt nur eine etwa 80jährige Periode der Polbewegung auftreten kann. Erst bei den größeren Werten tritt an deren Stelle eine kurze Periode von 470 bis 370 Tagen, also von der Art der wirklich vorhandenen. Natürlich kommt es auch hier wieder darauf an, wie dick man die zähflüssige Schicht annimmt. Betrachtet man die ganze Erde als gleichmäßig zähflüssig, so tritt die kleine Periode erst bei dem Wert 1018 auf, dagegen bei 1013, wenn nur die Schicht zwischen 120 und 600 km Tiefe als zähflüssig vorausgesetzt wird. Da die Rechnung nur für konstante Dichte im Erdkörper ausgeführt werden konnte, kann das Resultat nur als eine erste Orientierung betrachtet werden. Bei späterer Gelegenheit hat Schweydar einmal den Wert 1019 benutzt unter der Annahme, daß nur die Schicht zwischen 100 und 1600 km Tiefe fluid ist.


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