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Krieg ist ein relativer Begriff. Seit Erfindung der Atombombe gab es keinen symmetrischen Krieg zwischen starken Industrienationen, da dieser zur völligen Vernichtung führen würde - egal wer ihn anfängt, egal, wer auf dem Feld überlegen ist. Es zählt die Fähigkeit zum atomaren Gegenschlag.
Nur großes Glück verhinderte einen Atomkrieg zwischen Ost und West.
Die Kriege der letzten Jahrzehnte waren immer begrenzt, wenn Industrienationen beteiligt waren.
Es waren Bürgerkriege, ethnische Kriege, asymmetrische Kriege - nicht minder blutig, aber zur Veränderung der Machtverhältnisse auf der Erde trugen sie nur wenig bei.
In Europa, insbesondere Deutschland machte sich mit verstreichender Zeit, mit der Öffnung des Ostblocks mehr und mehr der Glaube breit, das Zeitalter der Kriege sei vorbei, militärische Fähigkeiten würden bei der Sicherung des Erfolges von Nationen und Staaten ihre Rolle verlieren.
Ein Irrtum, wie sich herausstellt. Industrienationen westlicher Prägung sind - durch den zugenommenen Verkehr, durch die enorme Zunahme unkontrollierter Privatreisen sowie ungesteuerte Zuwandererströme der Unterwanderung und Infiltration durch zersetzende Elemente ausgeliefert.
Der Irrtum beruht darauf, daß die moderne Gesellschaft die Integrationskraft besäße, Einwanderer aus niedrigen Schichten aus ihren kollektiven Traditionen herauszuführen.
Stattdessen fungieren diese Gruppen als Vorhut der Barbarei.
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