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Heynz Hyrnrysz über Krieg
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Yadgar über Krieg
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Gerhard über Krieg

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Assoziationen zu »Krieg«

Weltmensch Sphaera schrieb am 19.4. 2000 um 13:29:41 Uhr zu

Krieg

Bewertung: 11 Punkt(e)

Krieg . 60 000 menschen . frankreich/deutschland .

Vor einem jahr war ich auf einem kriegsschauplatz , in frankreich . ich habe mich von der sich an ruinen aufgeilenden gruppe abgesetzt um alleine mir dieses ortes bewußt zu werden . alles lag friedlich vor mir , aber ich erlebte diesen krieg , das sausen der bomben , diesen ohrenbetäubenden lärm der gewehre ... . die sonne scheint auf die schützengräben , sie hat das blut längst getrocknet . ich berühre eine mit weißer farbe geschriebene , in altdeutsch mit „fehlern“ geschriebe zeile : „in andenken an unseren gefallenen kameraden“ .
Dieser mensch ist tot , ein junger mensch .
Und ich dachte erschüttert :
man kann einem menschen alles nehmen – zuhause , familie , freunde und verwandte – und das LEBEN !!! alles , was einen menschen ausmacht und was ein leben würdig macht . und wer macht das ??? die „lieben mitmenschen“ !und warum ? weil er „ein feind“ ist !
Und warum ist jemand ein feind , mir ein feind , jemand , den ich noch nie zuvor gesehen hatte ...

Dieser mensch , der doch ein mensch wie ich es bin ist , mit armen und beinen wie ich sie habe und mir in der gestalt vollkommen ähnlich , der ist für mich plötzlich ein feind , weil „meine regierung“ es so will . und warum will sie das ? ich kann doch diesen menschen ganz gut leiden , finde ich - so wie er vor mir steht . und ich soll ihn töten ? einfach so ? er hat mir nichts getan , außer daß er eine andere sprache spricht und sich meinetwegen anders kleidet . oder käse statt wurst zum frühstück isst . ist das ein grund ihn zu töten ? nein , wirklich leute – ich habe nichts gegen diesen menschen ! und ihr sagt mir ich solle ihn töten als ob er ein ungeziefer , eine ratte sei ? ich habe auch nichts gegen ratten , sie haben mir nichts getan . sie leben meinetwegen im keller und fressen das , was ich ihnen (gern ) übriglasse . und ihr vergleicht diesen menschen , der auch ein „geisiges wesen“ ist , mit einer ratte ? mit einem tier ? feind=tier=ungeziefer=töten ? entschuldigung , aber diese rechnung hat einen kleinen haken – sind wir menschen – nur so mal rein biologisch gesehen –nicht auch tiere ? ich töte ein tier , weil ich sein fleisch esse und weiterlebe . ich töte genau so viel , wie ich zu einem angemessenen leben brauche . genau wie jedes andere fleischfressende tier auch . soll ich diesen menschen zum essen töten ? ihr befehlshaber seid ja anscheinend auch keine kannibalen – also warum sollte ich ihn töten ? ach , weil er mich sonst tötet ? interessant . und warum sollte er ?
Ach , weil ICH sein feind bin ? interessant . ich habe diesem menschen nichts getan , ich sehe ihn heute zum ersten mal . warum sollte er mich töten wollen ?
Ach , seine regierung hat es ihm befohlen , für sein land ? interessant . was hat denn sein land gegen mich ? ich habe seinem land nichts getan . ich war ja noch nicht mal in seinem land . und ich habe auch niemandem von der regierung was getan . wer kann auf mich also wütend sein ? ich habe auch niemanden , der mir was zuleide tun sollte . warum also dieser mensch , den ich heute zum ersten mal gesehen ... ? vielleicht bin ja dumm und verstehe das nicht – aber wir hier , also „mein land“ – „wir“ sind doch christen , nicht wahr ? und wir haben das gesetz der religionsfreiheit , nicht wahr ? die befehlshaber , die sind doch auch chrsten , oder ? warum dieses zögerliche „ ....ähm ...jaaaa....“ ? ich stelle doch eindeutige fragen . ich habe zufällig gehört , daß jesus , euer heil , von nächstenliebe sprach . nicht vom nächstenmord ...oder will irgendjemand hier etwas dagegen sagen ... ? nun , da mir niemand widerspricht , so frage ich wieder : warum soll ich diesen menschen töten ? ich hasse ihn nicht , er hat mir nichts getan . ..........................................................................................................
.................................................................................................................................
................................................................ ihr wollt einen krieg begründen ? ich lache euch ins gesicht ! diese weltverbesserer ! ihr redet mit gespaltener zunge , sagtet ihr doch , „das leben eines menschen ist das höchste gut“ ! sein LEBEN UND seine WÜRDE ! das steht in den menschenrechten . das habt ihr geschrieben . ihr wollt nicht , daß ich euch die bibel zeige , wo ihr doch alle brave christen seid [ und euch schämt ] , so zeige ich euch eure eigenen zeilen . was , ihr wollt nicht dahinterstehen ? interessant . wenn ihr nicht hinter etwas stehen wollt , was ihr einmal gesagt , wenn ihr das verleugnet , so seid ihr folglich lügner zu nennen , oder ? das darf ich doch , wenn alle faktoren stimmen , oder ?ach , ihr sagt das sei eine ausnahmesituation ? interessant .
.......................usw.

egal , was , wer , wie , sagt : NIEMAND wird je einen krieg begründen können .

...aber vielleicht bin ich ja nur ein dummer bürger , der euren schlauen köpfen nicht gewachsen ist . vielleicht bin ich nur naiv zu glauben , daß ihr menschen euch je bessern werdet ............



die sonne brennt noch immer auf die alten grabsteine . die tunnel des schlachtfeldes führen mich tief hinein . ich habe jegliches zeitgefühl verloren . will nicht auf die uhr schauen , so friedlich ist der ort . aber mir kommt es so vor , daß , wenn ich mich umblicke mich das schreckliche szenario wieder in seinem ganzen ausmaß einholt . die flüchtenden soldaten , die gesichter verzerrt , die bomben .... . angst zu sterben und hier ganz allein zu sein habe ich nicht . dieser ort , die atmosphäre , sie wiegt mich in sicherheit und ich versuche all die widersprüchlichen gefühle , all die gedanken , die durch meinen kopf sausen , zu bändigen . jeden tag , jede´minute kann ein krieg ausbrechen . und ich laufe langsam und vorsichtig durch eine staubige welt , durch ein märchenland , das noch vor nicht so langer zeit so viel schreckliches gesehen hat ! jetzt wird mir es richtig bewußt , wieviel glück ich habe ! ich lebe . das reicht . „ich LEBE !!!“ das reicht für einen primitiven menschen .
und was ist mit dem anderen kriterium , der liebe ????
ICH LEBE >ICH LIEBE >ICH WERDE GELIEBT > SINN DES LEBENS !!!!!!!


Ich gehe weiter , erblicke vor mir eine herrliche anhöhe . diese aussicht !!!! wow , das habe ich gesucht ! ich klettere auf die felsen und lehne mich an das riesige weiße kreuz .[ sie sind also alle christen , soso . ( siehe oben ) ] das ironische lächeln geht in ein verklärtes lächeln über . diese aussicht !!! wow ! ich bin einfach überwältigt . ich sehe 2 länder unter mir . deutschland und fankreich .. zwei ehemals verfeindete länder , die um diesen ort hier gekämpft ! ich habe wie immer schreibzeug dabei . versuche zuerst eine kleine skizze zu machen , doch der wind reißt mir das paper fort und es fliegt kreiselnd zu tal . ich verfolge es mit den augen , mit eine gewissen bitterniß , weil ich nichts mehr habe , worauf ich schreiben kann . und ich ... ich WILL schreiben !...ich Muß schreiben ! ich finde
Ein kleines taschenbuch , es ist meine rettung ! es ist so klein , daß ich eine handflächengroße stelle zum schreiben habe . dann wolln wir mal ... gedanknen fließen in worte , ich fange sie nur , bringe sie zu papier ...


Warum ... ?

Nun frag`ich wieder – war´s wert ,
zu nehmen dieser Welt zigtausend Söhne ?
Beim Streben nur des Krieges Töne ,
Entsetzen in den Augen ,
Angstesränen immerfort ...
Kameraden sterben sehn ,
an seine Leistungsgrenze gehen ...
War`s tatsächlich 60 000 Leben wert ?

Für DIESEN Blick ,
Für DIESEN Ort –
War es ein Kick ,
zu sterben dort ?

Ist Frieden nicht ein höh`res Ziel als Krieg ?
Nun ging es DIESEN Ländern nur um Sieg .
Neutral soll dies Gebiet hier bleiben,
dann würden nicht mehr splittern
der Seelen Scherben .
Glas , Land läßt sich flicken
Doch die Seele nicht !

Ein Mensch , der stirbt –
Ist schon ein Mensch zuviel .
Kein Krieg verdient
Zu brechen das Lebensziel
Von Tausenden Meinesgleicher
Das macht kein Land reicher
Nicht Krieg wird gemieden
Sondern der Frieden
Wer will seine Zukunft so schmieden ?

Die große , leise Träne – sie fließt
Der weinenden Mutter die Wange hinunter ...
Sie hat ihren Sohn so vermißt
Sein Kamerad bringt ihn ihr auf der Schulter
Sein lebloser Körper – so steif und so kalt
Das Augenlicht längst erloschen
Sie sieht ihn jetzt - seit langer Zeit
Verdreckt und blutübergossen .
Die einst so stolze Uniform
Sie ist zu Fetzen zerrissen
Sie fragt sich : hat Krieg eine Norm ?
Man wird es schon noch wissen ...
Ihre Augen , des Grames voll
Sie spiegeln den Schrecken wider
Diese Augen die einst geblickt
Auf ein braves Mannskind nieder .

Was denkt diese Frau , die ihr einziges Kind
Gegeben hat – „für ihr Land“ ?

Sie vergißt alles Denken ,
denn Denken ist Schmerz
das läßt die Pein
in ihr blutend Herz .
nun ist sie allein
und alt dazu ...
(wer kommt in ihr Heim ,
sie zu pflegen hinzu ?)
Ihr Mann- längst tot ,
Verwandte –längst fort .
Sie ist allein , ihre Seele kaputt .
Ihr Haus einem Trümmerfeld gleich .
Was sucht sie noch hier , im Erdenreich ?

Nun wird es Zeit , sie ist bereit
zu empfangen die schwärze der Ruhe
zu gehen dahin , woher wir gekommen
DIESE Menschen haben ihr alles genommen
Es ist nichts mehr da , was wert wär zu leben
Sie ist bereit – sie wird ihr letztes geben
Sie nimmt ihren Sohn liebevoll in den Arm
Ergreift seinen Dolch , von der Sonne warm
Man läßt sie gewähren , der Bitternis voll
Niemand weiß , was er machen soll
Ein paar Meter weiter – die gleiche Szene
Das Mädel wühlt in des [geliebten/ sterbenden] Jungen Mähne
Bald ist er erlöst von der Schmerzen Pein
Der Junge weiß , das Mädel bleibt sein
Sie weiß was zu tun ist , ergreift das Gewehr
Sie lädt es mit zitternden Fingern
Die Minuten des Sterbens verrinnen
Nun sind sie wieder zusammen ,
Wie schlafende Kinder vereint
Nur das sickernde Blut zeigt :
„es ist nicht so gemeint“
Wie Romeo und Julia
Noch zwei Menschen nicht mehr da...
Ein (weinend) Mädchen schreit
„wach auf ,Papa´ !“
Und zerrt
Am leblosen Körper
Wer sagt diesem Kind ,
Was jedem ist klar ...

Und wieder frag ich – war es wert , zu nehmen dieser Welt zigtausend Söhne ?


..vielleicht wirst DU dir nach diesen zeilen gut überlegen , was du mit der macht machst , solltest DU sie irgendwann bekommen !!!

Sphaera

Das Gift schrieb am 31.3. 2003 um 12:06:20 Uhr zu

Krieg

Bewertung: 6 Punkt(e)

Wie man weiß, ist der Krieg keine Domäne der menschlichen Spezies. Primaten und Insekten führen strategische Kriege unter Einsatz von arbeitsteiligen Hierarchien, Aufklärung und Täuschung.
Wie beim Menschen bedeutet technischer Fortschritt auch bei Primaten defizileren Einsatz von Waffennwirkung, weswegen in der Regel diejenigen Gruppen, die ausschließlich mit Steinen oder Stöcken schlagen, denjenigen langfristig gesehen unterliegen, die bereits die Technik des Werfens verwenden.
Ähnliches gilt für einige staatenbildende Insekten, wie beispielsweise manche Ameisen- und Termitenarten, die teilweise sogar andere artgleiche Völker regelrecht versklaven ...

walther schrieb am 16.5. 2000 um 09:13:13 Uhr zu

Krieg

Bewertung: 7 Punkt(e)

Es gibt Zeiten, da hat die Lust am Krieg Hochkonjunktur. In solchen Zeiten haben es diejenigen leichter, die real Krieg führen wollen, um ihre Macht auszudehen. Sind es die entsprechenden Fantasy-Geschichten, die Gefallen finden, so wird auch der reale Krieg wie eine Fantasy-Geschichte dargestellt. Wer sich dagegen nicht wehrt, lebt verkehrt und bleibt ein nützlicher Idiot der Herrschenden.

SEDVX schrieb am 12.8. 2000 um 20:38:05 Uhr zu

Krieg

Bewertung: 6 Punkt(e)

Stell Dir vor es ist Krieg – und keiner geht hin.
O du romantische Seele. Der Krieg wird heute aus der Ferne betrieben. Man müsste sagen: stell dir vor es ist Krieg, und alle Kriegsbetreiber in sicherer Ferne müßten ins Gefecht.

Mephisto schrieb am 18.5. 2000 um 17:51:22 Uhr zu

Krieg

Bewertung: 7 Punkt(e)

Die Geschichte zeigt, dass innerhalb kurzer Zeit auch das friedlichste oder zivilisierteste Volk für einen Krieg begeistert werden kann.
Die Tricks dafür sind extrem primitiv, zichfach durchschaut, aber dennoch immer wieder erfolgreich anwendbar.

Faust schrieb am 24.6. 1999 um 01:03:17 Uhr zu

Krieg

Bewertung: 5 Punkt(e)

»Der Krieg ist der Vater allem, von allem ist er der König, denn die einen hat er zu Göttern, die anderen zu Menschen gemacht, die einen zu Sklaven, die anderen zu Freien.« (Heraklit, DK 22 B 53)

maike schrieb am 17.3. 2001 um 12:24:37 Uhr zu

Krieg

Bewertung: 10 Punkt(e)

»Sechstausend Deutsche gefallen - auf dem Felde der Ehre. Was ist das - das Feld der Ehre? Ist es eine Ehre, Menschen das Bajonett in den Bauch zu stoßen? Getreidefelder, Kartoffelfelder sind Felder der Ehre. Was ist der Altar des Vaterlandes? Eine blutbesudelte Schlachtbank? Was sind unsere <heiligsten Güter>? Die Bankguthaben! Die heiligsten Güter der Kriegswitwe sind der Blick ihres Kindes und ihr Mann, der sie liebte. Eine Handgranate hat das heiligste Gut der Kriegwswitwe zerrissen. Diese fluchwürdigen Phrasen, die Millionen das Leben kosten! Sie müßten endlich entlarvt werden.«

- Leonhad Frank; Links wo das Herz ist -

Xselar schrieb am 10.5. 2001 um 19:02:41 Uhr zu

Krieg

Bewertung: 2 Punkt(e)

Das Problem des Krieges ist zu Komplex, um es in ein paar Worte zu fassen und ich will mich nur ganz kurz äußern....

Ich glaube, daß sich Menschen MITUNTER im Krieg töten, weil sie einem Wahn unterliegen. Nämlich dem Wahn, daß der Andere böse ist. Mit dieser Vorstellung werden die »Feinde« schon erzogen. Staatliche Propaganda und die Erziehung der Eltern (die ja wiederum dem Propagandaeinfluß unterliegen) tragen dazu bei, daß der Mensch bald sieht, was er gelehrt wurde zu sehen (I see what I was taught to see - Ian Lemmy Kilmister). Es wird einem beigebracht, daß die eigenen (vermittelten !) Vorstellung die einzig richtigen bzw. guten sind. Auf jeden Fall sind die Anderen falsch. Die Propaganda sorgt dafür, daß vom »Gegner« nur das schlechte Bild vermittelt wird.
Wie soll sich nun ein Mensch davon befreien ? Ihm ist die angebliche Schlechtigkeit des Anderen so selbstverständlich beigebracht worden, wie uns die Freiheiten in unserer Demokratie.

Es müßte viel aufgeklärt werden. Die Aufklärung werden die verfeindeten aber nicht Fördern, da sie ja den Wahn als Wahrheit akzeptieren. »Neutrale« Staaten müssen also vermitteln.
Außerdem muß gezeigt werden, daß der Andere nicht schlechter oder böse ist, sondern einfach nur Anders (Toleranz !). Auch das werden nur »neutrale« Staaten fördern können.

Krieg liegt meiner Meinung nach also auch in der Verantwortung dieser »neutralen« Staaten.
Wir haben Verantwortung !

RAF schrieb am 6.8. 2000 um 21:04:07 Uhr zu

Krieg

Bewertung: 5 Punkt(e)

21.05.1974 Im Zuge der »Terroristenfahndung« wird der Taxifahrer Günter Jendrian um 3 Uhr früh in seiner Wohnung erschossen. Auch hier wird das Verfahren gegen den Polizeibeamten mit der Begründung der »Notwehr« eingestellt. – Insgesamt sind von 1971 bis 1978 über 146 Tote durch polizeiliche Todesschüsse dokumentiert: 16 im Zusammenhang mit der sogenannten Terroristenjagd; 52 in Verfolgung von – meist einfachen – Kriminellen; 13 in Verfolgung von Verkehrssündern; die übrigen im Zuge allgemeiner Hysterie.

Höflich schrieb am 20.3. 2003 um 14:53:03 Uhr zu

Krieg

Bewertung: 2 Punkt(e)

Schon seltsam, so ziemlich, also wahrscheinlich jetzt das erste weltpolitische Ereignis daß mir so in aller Klarheit miterleben, beim zusammenbruch des Ostblocks hatten wir noch ieber Sega gespielt, der erste (bzw. zweite)Golfkrieg, das war aber ja eigentlich wieder eher so eine Krisenreaktion, so wie in Afghanistan vor einem Jahr, wo man gesagt hat hmja, hm so so, aber das ist jetzt schon irgendwie anders, das hier jetzt kriegt in irgendwelchen Geschichtsbildbänden aus dem Verlag »Das Beste« die dann vielleicht in fünfzig Jahren erscheinen wahrscheinlich mit Fotos sogar eine Doppelseite, wenn nicht gar noch mehr (mit diesen ganzen Grafiken und den Pfeilchen drauf, blaue Pfeilchen für die U.S. Army, und rote Pfeilchen für die reguläre irakische Armee, dann stoßen so zwei Pfeilchen zusammen, und drüber stehen so zwei strichschwertchen die sich überkreuzen), letztlich hat man irgendwie doch Angst daß das ganze allein auf irgendsoeinen übergeschnappten und übergeschwappten Thinktank in Massachussets zurückgeht. tja.

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