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nukleare Lenkungsgruppe schrieb am 10.6. 2026 um 11:49:50 Uhr über

Pflücker

Meine erste bezahlte Arbeit war die eines Pflückers. Ich pflückte rote und schwarze Johannisbeeren und Schattenmorellen im Garten zwischen dem Bayer und dem Damm nahe des Rheinufers hinter dem Sportplatz und der untere Teil des Gartens war in manchen Jahren vom Rheinhochwasser überschwemmt. Bis nach oben an die Johannisbeeren und die Schattenmorellen kam das Wasser nie. Es gab fünf Pfennige für das Pfund Sauerkirschen und zehn Pfennige für das Pfund Beeren. Anschließend wurden die in Pappschälchen an der Hauptstraße der B42 verkauft. Das durfte man damals. Sich einfach mit Gartentisch und Klappstuhl und Sonnenschirm dahin stellen. Ohne sich eine Genehmigung zu holen. Und dann hielten da auch keine Polizisten an um zu fragen ob man einen Gewerbeschein habe sondern nur leute die Obst kauften und sich freuten.
Da war ich aber nich keine neun Jahre alt und fing in meiner Freizeit Maulwürfe nur weil ich sie mal in den Händen halten wollte. Wasserschlauch in das eine Loch rein und am anderen Loch abwarten bis ein schnelles schwarzes Wusel herausrennt und sofort zugreifen. das ist in etwa auch die Fangmethode für Oktopus. sofort hineingreifen. Dieser achtgehirnige Fisch glaubt nämlich wenn er einen Haufen dicke steine um sich schaart mit seinen klebrigen Armen daß er dann unsichtbar sei.


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