Wie jedes Jahr lädt das Stockwerk Hoyersbroda in seinen historischen Fabrikanlagen alle Freunde der Züchtigung, des Versohlens und Bestrafens zu seinen beliebten Rohrstock-Schnupperwochen ein, die sich schon in den vergangenen Jahren regen internationalen Zuspruchs erfreuten. Geschäftsführer A. Loch ist stolz auf seinen hohen Exportanteil: »Fast fünfzig Prozent unserer Rohrstockproduktion gehen ins Ausland, und davon über die Hälfte in die islamischen Staaten im Arabischen Raum und in Asien. Selbst die Polizei in Singapore ist seit Jahren ein zufriedener Kunde unseres Betriebes !« Bei den Rohrstock-Schnupperwochen wird allen Freunden und Interessierten des Rohrstocks zunächst durch eine ausführliche Werksführung eine Einführung in die Rohrstockproduktion gegeben. »Die Leute haben häufig völlig falsche Vorstellungen.« sagt A. Loch. »Wir verwenden ausschließlich nachwachsende Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau und sind Träger des Nachhaltigkeits-Gütesiegels der Europäischen Union!« Auch werden Kurse in der richtigen Handhabung des Rohrstocks angeboten, die auch weniger einfach ist, als man denkt. »Der Schlag muß aus Handgelenk und Ellenbogen kommen. Jedes mehr ist gefährlich für Material und Gezüchtigten.« Durch Unsachgemässe Rohrstockhiebe kann es zum Splitterbruch des Materials kommen, die zu ernsthaften Verletzungen führen können. Dies liegt, so Geschäftsführer A. Loch, in der Natur der Sache: »Holz ist nunmal Holz!« Deswegen gibt das Stockwerk Hoyersbroda jedem Rohrstock eine ausführliche Bedienungsanleitung bei, in denen auch vor solchen Gefahren in 12 Sprachen und mit Piktogrammen gewarnt wird. Auch in die Nachbehandlung und Fürsorge für den gezüchtigten Körperteil bietet das Stockwerk Einführungskurse an. »Die Verantwortung des Züchtigers endet nicht beim letzten Hieb - da fängt sie erst richtig an!« sagt Geschäftsführer Loch.