Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 11, davon 11 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 2 positiv bewertete (18,18%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 6.7. 2005 um 16:04:28 Uhr schrieb
Entwicklungsscout über Selbsthilfe
Der neuste Text am 29.12. 2015 um 05:31:44 Uhr schrieb
Christine über Selbsthilfe
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 8)

am 23.10. 2007 um 19:44:47 Uhr schrieb
tootsie über Selbsthilfe

am 21.3. 2015 um 09:00:41 Uhr schrieb
baumhaus über Selbsthilfe

am 22.12. 2015 um 09:56:45 Uhr schrieb
Christine über Selbsthilfe

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Selbsthilfe«

Christine schrieb am 23.10. 2007 um 19:40:06 Uhr zu

Selbsthilfe

Bewertung: 2 Punkt(e)

In der Dresdner Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) auf der Ehrlichstraße 3 entsteht eine Selbsthilfegruppe Schizophrenie, die sich monatlich treffen wird. Ziel soll das Stützen in angespannten sozialen Notlagen und der Austausch über scheinbar abweichende Wahrnehmungen sein. In Deutschland gibt es kein Recht auf abweichende Wahrnehmungen. Oft werden sie mit Zwangsbehandlung, Elektrotherapie oder Psychopharmaka abgestraft - Psychopharmaka, deren tierexperimenteller Ansatz eine verminderte mentale Abwehr, das verminderte Sniffing, ist. Inzwischen ist der 2. Oktober auch Gedenktag für die, die in der Psychiatrie erstickten oder am Kammerflimmern verstarben. Zwangseinweisungen werden immer häufiger. Zehntausende, 40 Prozent aller psychiatrischen Krankenhauseinweisungen, waren es noch in den Neunzigern: Oft wird abweichende Wahrnehmung mit Fremdgefährdung gleichgesetzt, der Betroffene anstaltspsychiatrisch isoliert und mit Psychopharmaka gedämpft, statt ihn ambulant sozialtherapeutisch zu begleiten. Das Risiko, selbst einer der Zwangseingewiesenen zu werden und bei Widerstand mit Depotspritzen lebenslang ins Abseits gedrängt zu werden, steigt für jeden Einzelnen. Die eigene Wahnfreiheit nachzuweisen ist im Einzelfall fast unmöglich. Der Betroffene durchläuft dann eine Odyssee von psychiatrischer Reglementierungen, die ihn immer stärker im Alltag, auf Arbeit und in der Freizeit begrenzen und isolieren. Sozialtherapie wird kaum konkret budgetiert und muss vom Betroffenen oft pauschal vergütet werden. Viele landen dadurch in einer Endlosschleife, in der soziales Leid mit Benzodiazepinen gedeckelt wird, fühlen sich isoliert und sind verunsichert. Gut, wenn da andere sind, denen Ähnliches passiert ist und die begleiten wollen.

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