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Anwaltsgehilfe schrieb am 25.8. 2013 um 19:19:30 Uhr über

Bandolie

Ob einem regnichten Tag, einer durchschwelgeten Nacht, dem Anstoß eines Fiebere, einer Cur, einem müßigen Sonntag, einem glüklichen Spiel, einem starken Conto vom Schneider, einem leeren Beutel, dem Parteygeist, einem heissen Sommer, verstopften Leib, Mangel an guten Büchern, und einer gerechten Verachtung der Gelehrsamkeit? Inzwischen vermuthe ich, daß ohne diese und einige andere Begebenheiten, welche hier anzuführen allzuweitläuftig fallen würde, die Anzal der Scribenten und ihrer Werke sich so sehr vermindern würde, daß solches anzusehen recht erbärmlich wäre. Und zur Bestätigung dieser meiner Meinung, höre man nur was ein berühmter Troglodytischer Weltweiser spricht. Es ist gewiß, schreibet er, daß mit der menschlichen Natur einige Grane der Thorheit vermischet sind, welche nicht von ihr können getrennet werden. Nur stehet die Wahl bey uns, oh wir sie als eingelegte oder erhobene' Arbeit tragen wollen? Und es ist leicht zu begreifen, wie man sich insgemein bey dieser Wahl bestimmen werde, wenn man nur bedenkt, daß es mit unsern Gemüthskräften dieselbe Beschaffenheit hat, wie mit flüßigen Materien davon die leichtesten allezeit oben auf schwimmen.


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